Warendorf Küchen

Jede Menge "Action" für die Marke

Es tut sich was bei Warendorf Küchen. Nach dem "Jahr der Umbrüche" durch Inhaber- und Managementwechsel hat Geschäftsführer Henning Kantner so einiges für die Zukunft der Marke in die Wege geleitet. Inzwischen sind nach den Neueröffnungen am Berliner Ku'damm und an der Düsseldorfer Kö' sowie mit dem bestehenden Showroom in Hamburg drei Flagship-Stores in Eigenregie am Netz. "Aber mehr sollen es vorerst auch nicht werden", erklärte Henning Kantner im "möbel kultur"-Gespräch die Intention. Denn mit den Flagships in repräsentativer Lage solle vor allem der Kurs für das neue Markenbild aufgezeigt werden, und weniger gehe es darum, im Direktvertrieb Umsätze zu erwirtschaften. Weitere neue Stores, wie jüngst in Köln-Fürth, gehören demzufolge Handelspartnern. Eine vielversprechende Adresse sei aktuell Staudes Küchencenter in Hannover, wo nächste Woche ein großer Shop-in-Shop mit sieben Warendorf-Küchen eingeweiht wird.

Zugleich sicherten zum Jahresstart Projektgeschäfte in Peking, Shanghai, Moskau und New York lukrative Aufträge, die insgesamt 880 Küchen für Luxusresidenzen umfassen. "Wir haben zur Verstärkung eine internationale Projektabteilung geschaffen und uns Unterstützung durch Lean Management geholt", bekräftigt Kantner die Ambitionen im internationalen Geschäft, das bekanntlich seit 1. September von Manfred van Ginkel als Export Director gemanagt wird. Und nicht zuletzt "das kulinarische Kino" (Foto), das Warendorf kürzlich als offizieller Partner zur Berlinale zelebrierte, kam dem Markenimage ganz sicher zugute.

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