VdDK

Jahrestagung in Hannover

Positive Bilanz über die Verbandsarbeit zog gestern der VdDK anlässlich seiner Jahrestagung in Hannover. Gleichzeitig wurden die Aufgaben definiert, die für die 74 Küchenhersteller im nächsten Jahr anstehen. Eines der

Positive Bilanz über die Verbandsarbeit zog gestern der VdDK anlässlich seiner Jahrestagung in Hannover. Gleichzeitig wurden die Aufgaben definiert, die für die 74 Küchenhersteller im nächsten Jahr anstehen.
Eines der Hauptthemen: der elektronische Datenaustausch. Nachdem vor gut einem Jahr das VdDK-Zwischenformat für kaufmännische Daten eingeführt wurde, liegt dies mittlerweile in der Version 2.1. vor. Ergebnis einer Umfrage: Vier von den führenden fünf Softwarehäusern können es auch vollständig verarbeiten. Zum 1. März steht nun der wesentliche Schritt an: die Erweiterung mit Blick auf graphische Daten. Immerhin alle befragten Softwarehäuser sind willens, ihre Systeme für den sog. Integrierte Datenmodell kompatibel zu machen. Jetzt kommt es darauf an, dass sich auch die Industrie bei der Realisierung verstärkt engagiert. Doch nur wenige Unternbehmen werden bisher konkret beim direkten – und damit schnellen und kostengünstigen – Datenfluss.
Nicht nur beim e-Business, sondern auch bei anderen Innovationen wie im Bereich Logistik oder Reklamationsmanagement könnte die ZiMit-Initiative weiterhelfen. Dabei steht für Firmen aus NRW ein Fördertopf von 6 Mio. DM zur Verfügung – der offensichtlich noch längst nicht ausgeschöpft ist.
Dritter Punkt der VdDK-Tagung: Weiterbildung und Coaching der Mitglieder. Gerade die Inhouse-Seminare bei den Firmen vor Ort sollen intensiviert werden. Wobei auch hier Schulungen im Bereich e-Business Priorität haben.
Gastredner in Hannover war weiterhin Rudolf Sellhorst von der KölnMesse, der Zwischenbilanz über den Stand der Messe-Diskussion zog. Immerhin: Sellhorst sieht "Licht im Nebel", auch wenn die Meinungen der Interessensgruppen weiterhin kontrovers sind. Während Küchenmöbelhersteller und Möbelfachhandel zur IMM in ungeraden Jahren tendieren, kommt für die Geräteindustrie allenfalls die Domotechnica in Frage (falls nicht HomeTech). Die Hersteller von Küchenzubehör und Küchenfachhandel sind in ihrer Position noch unklar. Am 1. März anlässlich der HomeTech will der VdDK eine Entscheidung unter seinen Mitgliedern herbeiführen.
Und nicht zuletzt die obligatorischen Vorstandswahlen: Unter den 13 Mitgliedern gab es vor allem interne Wechsel. So wird bei K & M Volker Meurer seinen Platz mit Günther Ohlemann tauschen. Gleiches gilt für Nolte Küchen, wo Gerhard Strickmann von Hans-Hermann Hagelmann ersetzt wird. Nicht mehr zum Vorstand gehört Hermann Thomas/Ebke Küchen: Stattdessen rutsche Karl Jores für die Lacour-Gruppe nach. Der Vorsitz bleibt bei Hans-Dieter Wellmann.