Um 1,6 Prozent auf 3,79 Mrd. Euro stieg der Umsatz der deutschen Küchenmöbelhersteller 2010 (Foto: Nobilia).

VdDK

Jahresbilanz der Küchenindustrie

Ohne große Sprünge, aber immerhin positiv: Um 1,62 Prozent auf 3,79 Mrd. Euro stieg der Umsatz der deutschen Küchenmöbelindustrie 2010 laut Veröffentlichung des VdDK. Im Inland betrug dabei der Zuwachs gegenüber dem Vorjahr 1,1 Prozent (bei insgesamt 2,39 Mrd. Euro) - im Ausland 2,52 Prozent Plus (bei annhäernd 1,4 Mrd. Euro). Die Exportquote kommt demnach auf knapp 37 Prozent. Zugrunde liegen 55 Betriebe mit 14.392 Beschäftigten.

Im Laufe des Jahres hat vor allem die zweite Hälfte eine positive Entwicklung gezeigt. So habe sich Asien nahezu vollständig erholt und auch in Osteueropa sowie Frankreich geht es nach oben. Unverändert schwach verlaufe dagegen die Konjunktur in den Niederlanden, Spanien und den USA, weil hier die Immobilienblasen besonders deutliche Spuren hinterlassen haben. Für 2011 prognostiziert VdDK-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann eine weitere Erholung - bei einem möglichen Umsatzplus von rund drei Prozent. Sorgen bereiten weiterhin die steigenden Rohstoffkosten, woraus Heumann schließt: "Der langfristigen Absicherung von Lieferantenbeziehungen und ihrer Kostenstruktur kommt eine erheblich wachsende Bedeutung zu."

ACHTUNG KORREKTUR:

Am 17. März hat der VdDK seine Veröffentlichung nachträglich korrigiert, vor allem aufgrund der Auslandsdivergenzen. Demnach betrug der Umsatz 2010 der deutschen Küchenmöbelhersteller insgesamt 3,814 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,23 Prozent entspricht. Der Inlandsumsatz kam dabei auf 2,4 Mrd. Euro (+1,48 Prozent), der Export auf 1,412 Mrd. Euro (+3,54 Prozent).

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