Hukla
Investoren dringend gesucht
Nachdem die Hukla-Geschäftsleitung zunächst optimistisch bezüglich einer Fortführung des insolventen Unternehmens war, könnte es nun doch eng werden. Wie die "Karslruher Nachrichten" berichten, verhandele die Geschäftsführung zwar zur Zeit mit
Nachdem die Hukla-Geschäftsleitung zunächst optimistisch bezüglich einer Fortführung des insolventen Unternehmens war, könnte es nun doch eng werden. Wie die "Karslruher Nachrichten" berichten, verhandele die Geschäftsführung zwar zur Zeit mit Mitbewerbern aus der Möbelbranche und verschiedenen Finanz-Investoren. Doch wenn bis Mitte September keine Entscheidung falle, sei laut des vorläufigen Insolvenzverwalters Stefano Buck nur noch eine Abwicklung des Unternehmens möglich. Dazu wird es hoffentlich aber nicht kommen. Parallel zur Investorensuche soll für den Zeitraum von einem halben Jahr eine Transfergesellschaft gegründet werden, in die die 1.250 Mitarbeiter überführt werden könnten. Schon jetzt scheint sich allerdings im Rahmen des Sanierungsplans abzuzeichnen, dass nun doch über die Hälfte der Mitarbeiter entlassen werden müssen. Zunächst war von mindestens 300 Arbeitsplätzen die Rede gewesen, die nicht gehalten werden können. "Am Standort Gengenbach könnten etwa 580 Arbeitsplätze erhalten bleiben", mutmaßt Buck. Für die finanzielle Ausstattung der Transfergesellschaft werden fünf Mio. Euro benötigt. Zwei Mio. Euro will Hukla durch die Weiterführung des Unternehmens beisteuern, die fehlenden drei Mio. sollen durch einen Kredit gedeckt werden, da das Land Baden-Württemberg nicht bereit war, eine Ausfallbürgschaft für diesen Betrag zu übernehmen.

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