Kracke Sitzmöbel

Investor übernimmt das Unternehmen

"Jetzt ist die Kuh vom Eis, somit geht es uns gut", freut sich Friedrich-Wilhelm Kracke, ehemaliger Geschäftsführer von Kracke Sitzmöbel, gegenüber moebelkultur.de, dass das insolvente Unternehmen einen Investor gefunden hat.

"Jetzt ist die Kuh vom Eis, somit geht es uns gut", freut sich Friedrich-Wilhelm Kracke, ehemaliger Geschäftsführer von Kracke Sitzmöbel, gegenüber moebelkultur.de, dass das insolvente Unternehmen einen Investor gefunden hat. Joachim Schrock hat die Firma übernommen. Rückwirkend zum 1. März wird sie zudem unter "Kracke – die Möbelmanufaktur" neu gegründet.
Schrock ist Diplom-Kaufmann und branchenfremd. Als Geschäftsführer wird er sich deshalb in der Verwaltung und der kaufmännischen Leitung einbringen. Friedrich-Wilhelm Kracke bleibt dem Unternehmen als Vertriebsleiter und sein Sohn Thomas als Produktionsleiter erhalten.
Ebenfalls weiter beschäftigt bleiben 15 der ehemals 29 Mitarbeiter; zusätzlich der komplette siebenköpfige Außendienst. Elf frühere Angestellte erhielten Ausgleichszahlungen, drei haben zwischenzeitlich einen neuen Job gefunden.
"Wir möchten uns ganz herzlich auch für die gute Zusammenarbeit mit unserem Insolvenzverwalter Matthias Wandel und seinem Kollegen Dirk Schwesig bedanken", führt Friedrich-Wilhelm Kracke fort. "Sie haben sich stets dafür eingesetzt, dass Arbeitsplätze gerettet werden. Außerdem haben sie die Ausgleichszahlungen übernommen, so dass der neue Investor keine Altlasten übernehmen musste."
Jetzt will Kracke – die Möbelmanufaktur mit neuen Modellen wieder auf Kurs kommen. Eine neue Baureihe als variables Sitzsystem wurde bereits entwickelt und soll den Kunden in den nächsten Tagen vorgestellt werden.