Egger

Investiert in neues Werk und Leichtbauplattenproduktion

Vom 12. bis 14. Oktober wird Egger eine Unternehmensanleihe von 150 Millionen Euro auflegen. Und Michael Egger kündigte beim Pressegespräch in Wien an, dass der Emissionserlös zur Optimierung der Gruppen-Finanzstruktur

Vom 12. bis 14. Oktober wird Egger eine Unternehmensanleihe von 150 Millionen Euro auflegen. Und Michael Egger kündigte beim Pressegespräch in Wien an, dass der Emissionserlös zur Optimierung der Gruppen-Finanzstruktur und zum weiteren Wachstum verwendet.
So plant das Unternehmen im Werk in St. Johann (Tirol) eine Anlage zur Produktion von Leichtbauplatten. Um Platz für die neuen Produktlinien zu schaffen wird das Verteilzentrum nach Unterradlberg (Niederösterreich) verlegt.
Im britischen Hexham – hier produziert Egger seit 1984 – steht eine Ersatzinvestition in eine Contiroll an, die technologisch und produktionstechnisch neue Dimensionen mit sich bringt. Die bei Siempelkamp bestellte Anlage hat ein Pressenformat von 2,65 x 48 m.
Eine identische Anlage wurde ebenfalls für den neuen Standort in Osteuropa bestellt. Hier laufen derzeit die abschließenden Gespräche. Laut Michael Egger bestehen Optionen im geographischen Bogen von der Ukraine über Rumänien bis nach Polen. Die definitive Entscheidung soll in nächster Zeit fallen. Weiter hat man mit Siempelkamp die Option auf eine weitere derartige Anlage abgeschlossen.
Darüber hinaus wird das Werk in Brilon erweitert. Hier soll die Kapazität der MDF- und HDF-Veredelung um ein Drittel erweitert werden. "Wir wollen mit dieser Investition auch ein ganz klares Bekenntnis für den Standort Deutschland ablegen", so Michael Egger.