Wini
Investiert in die Fertigung für kurze Lieferzeiten
Bis 2010 will der niedersächsische Büromöbelhersteller Wini am Standort Marienau einen Millionen-Betrag in seine Fertigung investieren. Neben der Anschaffung einer neuen Plattenaufteilsäge mit vollautomatischer Beschickung plant das Unternehmen im Verlauf
Bis 2010 will der niedersächsische Büromöbelhersteller Wini am Standort Marienau einen Millionen-Betrag in seine Fertigung investieren. Neben der Anschaffung einer neuen Plattenaufteilsäge mit vollautomatischer Beschickung plant das Unternehmen im Verlauf des Jahres weitere Neuerungen in den Produktionsanlagen. Bereits im Mai erfolgte bei Wini der Umzug und die Neuorganisation von Kleinteilemagazin und Warenannahme. Auf der so frei gewordenen Lagerfläche entsteht derzeit ein neues, vollautomatisches Plattenlager. Dort soll ein Portalkran die Beschickung einer vorhandenen sowie einer neuen Plattenaufteilsäge übernehmen. Die Steuerung des neuen Plattenlagers übernimmt dabei ein EDV-basiertes Fertigungsleitsystem. Bis 2010 will das Unternehmen jedoch nicht nur in den Plattenzuschnitt sondern auch in die Plattenveredelung investieren: So soll in gut einem Jahr eine neue Kantenbearbeitungsstraße die Produktion am Standort Marienau verstärken.
Mit den Investitionen und der Umstrukturierung in der Platten- und Kantenfertigung will Wini seine Kompetenz und Flexibilität zugunsten einer kundenorientierten, individuellen Möbelfertigung untermauern. "Unser Ziel ist es, unsere industrielle Manufaktur weiter auszubauen", so Ralf Raetzer, Gesamtleiter Produktion. "Die neue Technik wird den Steuerungsaufwand für den Informations- und Materialfluss deutlich verringern. So können wir auch weiterhin kurze Lieferzeiten garantieren – selbst bei einer steigender Zahl kundenindividueller Aufträge." Darüber hinaus gewährleisten die neuen Fertigungsanlagen eine noch schonendere Materialverarbeitung. Raetzer: "Schließlich gilt es, das hohe Qualitätsniveau sicherzustellen und Beschädigungen im Produktionsprozess zu vermeiden."

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