EICO

Interesse der Küchen- und Kastenmöbler wächst am gemeinsamen Einkauf

Bereits vor 22 Jahren hat sich die EICO gegründet. Doch gerade in letzter Zeit registriere die Einkaufsgemeinschaft verstärkten Zulauf aus der Industrie, erklärt Geschäftsführer Herbert Rosenzweig. Der Grundgedanke der EICO

Bereits vor 22 Jahren hat sich die EICO gegründet. Doch gerade in letzter Zeit registriere die Einkaufsgemeinschaft verstärkten Zulauf aus der Industrie, erklärt Geschäftsführer Herbert Rosenzweig. Der Grundgedanke der EICO ist, durch Konzentration der Bedarfe auf ausgewählte, leistungsstarke Lieferanten über höhere Abnahmemengen günstigere Preise und Konditionen zu erzielen, als dies der einzelne Unternehmer erreichen kann. Nicht zuletzt angesichts steigender Zulieferer- und Rohstoffpreise könnte dies für kleinere und mittlere Betriebe nun an Aktualität zu gewinnen.
Insgesamt sind 23 Möbelproduzenten in der Einkaufsgemeinschaft organisiert, darunter bekannte Namen des klassischen Mittelstands, wie Paschen, Geha, Panthel und Thielemeyer oder aus der Küchenbranche Rotpunkt, AFG (Warendorf, Piatti), Rempp, Hummel, Störmer und RWK. Jüngst dazu gekommen sind die beiden Unternehmen Hohenloher Spezialmöbelwerk aus Öhringen und Voglauer aus Österreich. Darüber hinaus bestehen weitere Anfragen. Das Einkaufsvolumen kommt auf rund 100 Mio. Euro und werde im Laufe des Jahres durch organisches und Mitgliederwachstum um rund 4 Prozent steigen. "Das aktuell hohe Interesse an einer Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft zeigt uns, dass es angesichts des hohen Wettbewerbdrucks für mittelständische Möbelhersteller keine Alternative zur Kooperation gibt," erklärt Rosenzweig. Dabei gehe es EICO über die Bündelung von Einkaufsvolumina hinaus auch um Erfahrungsaustausch und andere Vorteile. So werde die Gemeinschaft immer mehr zum Full-Service-Dienstleister, der den Mitgliedern von Exklusivdekoren bis zu Angeboten für Versicherungen und Logistik Synergien verschafft.