BVH
Interaktiver Handel legt 2013 weiter zu
Der interaktive Handel ist im vergangenen Jahr stärker als zuvor gewachsen. Wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (BVH) mitteilte, betrug das Plus im Vergleich zum Vorjahr 22,9 Prozent. Der
Der interaktive Handel ist im vergangenen Jahr stärker als zuvor gewachsen. Wie der Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (BVH) mitteilte, betrug das Plus im Vergleich zum Vorjahr 22,9 Prozent. Der Gesamtumsatz mit Waren betrug 48,3 Mrd. Euro. Der steuerbereinigte Anteil am gesamten Einzelhandel stieg von 9,4 auf 11,2 Prozent.
Beim Onlinegeschäft mit Waren wurde eine Umsatzsteigerung auf 39,1 Mrd. Euro realisiert. Das entspricht einem Anstieg von 41,7 Prozent. An der Spitze der Bestellmedien lag dabei das Internet. So stieg der Umsatzanteil dort von 70,2 Prozent im Vorjahr auf 81 Prozent.
Größter Umsatzbringer im interaktiven Handel war Bekleidung (11,6 Mrd. Euro) gefolgt von Büchern (5,3 Mrd. Euro) und (Unterhaltungs-) Elektronik (4 Mrd. Euro).
Gekauft wurde insbesondere auf Online-Marktplätzen, die einen Umsatz von 26 Mrd. Euro erzielten. Platz zwei belegen die Multichannel-Versender mit 14 Mrd. Euro Umsatz und Platz drei die Internet-Pure-Player mit 5,6 Mrd. Euro.
Bei den reinen Online-Umsätzen mit Waren lagen ebenfalls die Online-Marktplätze auf Rang eins mit einem Umsatz von 26 Mrd. Euro. Gefolgt von den Multichannel-Versendern mit 7,4 Mrd. Euro und den Internet-Pure-Playern mit 4,7 Mrd. Euro.
Neben den Waren wurden im Onlinegeschäft aber auch digitale Güter wie Flugtickets, Pauschalreisen und Co. im Wert von 10,6 Mrd. Euro geordert. Das ist ein Plus von 9,3 Prozent.
Für einen Großteil aller interaktiven Umsätze sind mit 53,4 Prozent Frauen verantwortlich. Da sie nicht nur für sich sondern auch die Familie einkaufen, generieren sie zudem größere Warenkörbe als Männer.
Bei seinen Ergebnissen beruft sich der BVH auf seine Studie "Interaktiver Handel in Deutschland 2013", die in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut GIM-Gesellschaft für innovative Marktforschung erarbeitet wurde. Da mit Beginn des Jahres das Studiendesign, die Stichprobe und die Erhebungsmethodik weiter verfeinert wurden, ist die Vergleichbarkeit der Ergebnisse von 2012 und 2013 allerdings nur eingeschränkt möglich.

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