Miele
Intelligent vernetzt zur IFA
Neue Möglichkeiten für das "intelligente Haus" werden bei Miele im Mittelpunkt der IFA-Präsentation in Berlin (3.9. – 8.9.2010) stehen. Diese reichen von der Überwachung und Fernsteuerung der Hausgeräte via Smart
Neue Möglichkeiten für das "intelligente Haus" werden bei Miele im Mittelpunkt der IFA-Präsentation in Berlin (3.9. – 8.9.2010) stehen. Diese reichen von der Überwachung und Fernsteuerung der Hausgeräte via Smart Phones oder iPad bis zur "Smart Grid"-Vernetzung, bei der Waschmaschine und Geschirrspüler automatisch starten, wenn der Strom am günstigsten ist. Die letzte Innovation gilt bereits als Antwort auf die neue Gesetzgebung, die von den Stromversorgern ab 2011 fordert, in Deutschland (wie teils schon im Ausland) last- und zeitvariable Tarife anzubieten. Die Informationen werden über eine WLAN-Verbindung zum Internet sowie das neu entwickelte Miele-Gateway übermittelt und versprechen dem Nutzer neben geringeren Kosten auch ökologische Vorteile. Weitere Themen auf der IFA sind mehr Convenience beim Backen und die Wäschepflege mit Dampf und innovativer Dosierung. Beides wird im Wechsel auf einer Drehbühne gezeigt.
In den letzten beiden Jahren habe sich die Berliner Funkausstellung als voller Erfolg erwiesen und werde im kommenden September die Besucherergebnisse sicher noch toppen, erklärte Miele-Geschäftsführer Dr. Reinhard Zinkann anlässlich einer Pressekonferenz in der Gütersloher Zentrale am vergangenen Freitag. Weiße Ware sei inzwischen in Berlin ein unverzichtbarer Messebaustein. "Kann eine IFA überhaupt noch ohne Hausgeräte auskommen?" so Zinkann. Aber auch die Küchenmeile A 30 und die neue "Living Kitchen" in Köln hätten durch ihre unterschiedliche Zielgruppenansprache eine Berechtigung.
Ebenfalls im Rahmen der Miele-Veranstaltung wurden auch bereits die ersten Zahlen zur vorläufigen Bilanz des Geschäftsjahres 2009/2010 (bis 30.6.) bekannt gegeben. Demnach rückt der Gerätehersteller bei einem weltweitem Wachstum von ein bis zwei Prozent wieder in die Nähe des "All-time-high" von 2007/8, als 2,81 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet wurden. In Deutschland (840 Mio. Euro) liegt das Plus bei etwa 5 Prozent, wodurch der Auslandsanteil auf unter 70 Prozent rutscht. Mit Blick auf das volatile Marktgeschehen im 1. Halbjahr bleibt Dr. Markus Miele in seiner Prognose sehr vorsichtig bei einem "gedämpften Optimismus".

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