Dornbracht
Installation von Rudolf Stingel in der Nationalgalerie
Dornbracht setzt sein langjähriges Engagement in der zeitgenössischen Kunst fort und startet eine Zusammenarbeit mit der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Der 1956 in Südtirol geborene und überwiegend in New York
Dornbracht setzt sein langjähriges Engagement in der zeitgenössischen Kunst fort und startet eine Zusammenarbeit mit der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Der 1956 in Südtirol geborene und überwiegend in New York lebende Künstler Rudolf Stingel entwickelte für die Nationalgalerie eine aus der Architektur Mies van der Rohes, raumbezogene Installation, die den Charakter des einzigartigen Baus in beeindruckender Weise transformiert. So wurde die Bodenfläche der lichtdurchfluteten Glashalle mit einem Teppich ausgelegt, dessen Ornamentik auf einen originalen indischen Agra-Teppich des 19. Jahrhunderts zurückgeht. Dabei treffen starke, grafische Muster und Opulenz – von der Decke hängt ein kristallener Kronleuchter – auf die nüchterne Karkheit der Architektur, die durch Stingels "Interieur" plötzlich ungewohnt bewohnbar wirkt. Parallel dazu zeigt der Künstler im Untergeschoss des Hauses neun großformatige Gemälde. Die Ausstellung ist noch bis zum 24. Mai 2010 zu sehen.

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