Mood + Indigo

Inspirierender Trend-Hotspot

Qualität ist entscheidend, und da hat die Mood + Indigo, die gestern in Brüssel zu Ende ging, viel zu bieten: Samt, Boucléstoffe (beispielsweise Leinen von Libeco), interessante Materialmixe, um nachhaltiger zu sein, vor allem aber auch Innovatives und Trendprognosen auf den Punkt.  

„Go green, there is no planet B“, formulierte Designexpertin Milou Ket den Megatrend für 2019/2020 prägnant. Trendscout Niek de Prest präsentierte sechs Trends im „Future Dome!". Darunter „Sensory", der dem wachsenden Bedürfnis nach Stille Ausdruck verleiht und weiche, lärmreduzierende Stoffe, aber auch „leise“ Farben populär macht.

Auch wenn keine deutschen Weber als Aussteller am Start waren, Einkäufer waren es, und das aus gutem Grund. Der Termin passt. „Die Mood sorgt dafür, dass das Vakuum zwischen Proposte und Heimtextil nicht zu groß wird“, so Geschäftsführer Gordian Weik von der Hamburger Handelsvertretung Barckmann, der ebenso zufrieden war, wie das Team von Aznar aus Spanien. Stoffe, die sich für Möbelbezüge, Vorhänge und Tischwäsche eignen, werden stärker nachgefragt, erklärte Cristina Sanjuán, die für Deutschland zuständig ist.

Zehn Jahre Mood + Indigo feierte die Messe mit Daan Roosegaarde als Top-Speaker. Der niederländische Künstler und Innovator inspirierte mit seinen „Landschaften der Zukunft". Seine Vision ist es, Menschen, Technologie und Raum zusammenzuführen, um eine bessere Welt zu schaffen. Wie er das anpackt, einfach nur bewundernswert. „Wo gibt es die Ringe zu kaufen?“, wurde er sofort gefragt. Denn ihr in Plexiglas gepresster Kern ist das Produkt gereinigter Luft.

Neue „Blue Drops“ gab es natürlich auch: Die Gewinner sind in der Kategorie „Beste Fensterdekoration" G.M.Fabrics, als „Beste Kollektion" wurde Algemene Two ausgezeichnet, als „Bester Möbelstoff" Velvetex und als bestes „Launch Pad“ Megan Brown, die Stoffe speziell für Kinder entwickelt hat.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der nächsten Ausgabe der „möbel kultur". 

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