Schieder
Insolvenzverwalter für Teile der Gruppe vorsichtig optimistisch
Berechtigte Hoffnung oder Seifenblase? Der vorläufige Insolvenzverwalter der Schieder-Gruppe, Sven-Holger Undritz, ließ gegenüber der "Neuen Westfälischen" verlauten, dass sich die Übernahmeaussichten für Teile der Gruppe verbessert hätten. Spätestens in der
Berechtigte Hoffnung oder Seifenblase? Der vorläufige Insolvenzverwalter der Schieder-Gruppe, Sven-Holger Undritz, ließ gegenüber der "Neuen Westfälischen" verlauten, dass sich die Übernahmeaussichten für Teile der Gruppe verbessert hätten. Spätestens in der nächsten Woche will er sich offiziell in einer Presserklärung äußern.
Insgesamt wird momentan über 70 deutsche, zehn polnische Schieder-Unternehmen und auch über die erfolgreichen und zahlungsfähigen 28 Töchter in Bosnien-Herzegowina, Liechtenstein und Österreich verhandelt. Berichte, nach denen der polnische "Möbelkönig" Jan Szynaka Interesse an drei polnischen Werken hat, wollte Undritz nicht kommentieren. Zudem verteidigte er die Schließung des PM Möbelwerks in Steinheim. "Der Turnaround war nicht mehr zu schaffen." Das Insolvenzgeld für die "überwiegende Zahl der Beschäftigten" bei anderen Schieder-Töchtern sei voraussichtlich bis zum 1. September gesichert.

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