Haba Family Group

Insolvenzverfahren in Eigenregie kann abgeschlossen werden

Die in Schieflage geratene Haba Family Group kann optimistisch nach vorn schauen. Wie die “Wirtschafts Woche” berichtet, kann das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung (moebelkultur.de berichtete) nach der jetzt erfolgten Zustimmung der Gläubigerversammlung

Foto: Haba Family Group

Die in Schieflage geratene Haba Family Group kann optimistisch nach vorn schauen. Wie die “Wirtschafts Woche” berichtet, kann das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung (moebelkultur.de berichtete) nach der jetzt erfolgten Zustimmung der Gläubigerversammlung Ende Februar abgeschlossen werden. 

Im Rahmen seiner Sanierung hatte das Unternehmen eine Neuausrichtung sowie die Streichung von rund 500 Arbeitsplätzen angekündigt. Zum 1. Januar 2024 verkaufte es seinen Möbelproduktionsstandort in Eisleben an den Investor der Mansfeld Anlagenbau und Umwelttechnik AG.Mit 70 Mitarbeiter:innen übernahm er zudem mehr als drei Viertel aller dortigen Beschäftigten.

Künftig will sich die Haba Family Group auf hochwertige Spiele und Spielwaren zur Entwicklungsförderung konzentrieren. Durch den Abschluss des Insolvenzverfahrens hofft der Hersteller, wieder Aufträge von Kommunen zu erhalten. Denn diese sollen mit insolventen Firmen keine Aufträge abschließen. Die Zusammenarbeit mit Kommunen macht bei der Haba Family Group einen Großteil des Umsatzes aus.