Chalet
Insolvenzverfahren fordert weiteres Opfer
Zuletzt stellte die Insolvenzverwaltung noch mangelnde Konsequenz seit der Eröffnung des Verfahrens im September fest. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und der Standort Wiesbaden-Nordenstadt geschlossen. Wie der "Wiesbadener Kurier"
Zuletzt stellte die Insolvenzverwaltung noch mangelnde Konsequenz seit der Eröffnung des Verfahrens im September fest. Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht und der Standort Wiesbaden-Nordenstadt geschlossen. Wie der "Wiesbadener Kurier" heute berichtet, wurde den 20 Mitarbeitern bereits gekündigt und der Räumungsverkauf gestartet – in zwei Monaten werden die Lichter dann ganz ausgehen. In puncto Infrastruktur war das Haus in Wiesbaden von Beginn an nicht optimal aufgestellt. Der abgelegene Standort lockte ausschließlich Zielkäufer ins Geschäft. "Laufkundschaft gibt es hier kaum", sagte Werner Müller von der mit dem Räumungsverkauf beauftragten Noris TG GmbH dem "Wiesbadener Kurier". Chalet-Möbel war bereits das dritte Möbelhaus, das sein Glück in dem geräumigen Gebäude mit mehreren Tausend Quadratmetern Verkaufläche versuchte. [page_break] Die Schließung ist als Ergebnis der betriebswirtschaftlichen Prüfung zu sehen, der die Wiesbadener Filiale nicht standhalten konnte. Am Ende sollen von den ehemals 15 im Besitz der Möbelgesellschaft Kortendieck befindlichen Filialen nur noch die zehn rentabelsten übrig bleiben. Ende August wurden bereits die Standorte Stuhr-Varrel und Mönchengladbach geschlossen.

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