Eggerath

Insolvenzverfahren eröffnet

Heute wurde das Insolvenzverfahren bei Eggerath eröffnet. Wegen saisonal- und strukturbedingter Umsatzrückgänge sowie mangelnder Rentabilität musste das Unternehmen aus Heinsberg am 26. Mai einen Insolvenzantrag stellen. Wie der Insolvenzverwalter Thomas

Heute wurde das Insolvenzverfahren bei Eggerath eröffnet. Wegen saisonal- und strukturbedingter Umsatzrückgänge sowie mangelnder Rentabilität musste das Unternehmen aus Heinsberg am 26. Mai einen Insolvenzantrag stellen. Wie der Insolvenzverwalter Thomas Georg mitteilt, konnte im Insolvenzeröffnungverfahren die Weiterführung des Geschäftsbetriebes und die Durchführung laufender Aufträge durch neue Finanzabsprachen und Regelungen mit den Lieferanten sichergestellt werden. Bedingt durch den geringeren Umsatz und einem entsprechend reduzierten Produktionsumfang müsse aber der Geschäftsbetrieb mit verringerter Mannschaft fortgeführt werden. Rund 490 Mitarbeiter, davon ca. 350 Aushilfen sind dafür vorgesehen. Vorher hatte Eggerath ca. 300 sozailversicherungspflichtige Mitarbeiter und ca. 750 geringfügig Beschäftigte. Die rund ein Dutzend Ausbildungsplätze bleiben in vollem Umfang bestehen. Im Insolvenzverfahren ist eine Restrukturierung und Sanierung des Unternehmens anvisiert. Strategisch wird sich Eggerath in Zukunft auf die Fertigung höherwertiger Modellgruppen konzentrieren. Der neu eingeschlagene Weg soll bereits auf der Hausmesse Mitte September demonstriert werden.