Butlers

Insolvenzverfahren eröffnet – 19 Filialen schließen

Nachdem Butlers Ende Januar Insolvenzantrag stellen musste, wurde heute nun das Insolvenzverfahren eröffnet. Im Zuge dessen teilten die Geschäftsführung und die Insolvenzverwaltung jetzt mit, dass die Butlers GmbH & Co.

Nachdem Butlers Ende Januar Insolvenzantrag stellen musste, wurde heute nun das Insolvenzverfahren eröffnet. Im Zuge dessen teilten die Geschäftsführung und die Insolvenzverwaltung jetzt mit, dass die Butlers GmbH & Co. KG hierzulande ab der zweiten Jahreshälfte 73 Filialen weiterführt. 19 Filialen müssen zum 30. Juni aufgegeben werden.

„Alle Beteiligten hatten und haben ein vitales Interesse daran, dass wir den Geschäftsbetrieb reibungslos stabilisieren. Jetzt gilt es, den wettbewerbsfähigen Kern im wohl verstandenen Interesse der Gläubiger mit Hilfe eines Planverfahrens so aufzustellen, dass Butlers sich widerstandsfähig im Markt behaupten kann“, so Insolvenzverwalter Dr. Jörg Bornheimer von der Sozietät Görg. Und Butlers-Geschäftsführer Wilhelm Josten ergänzt: „Unsere Erträge wachsen gegen den Markttrend. Damit verfügen wir über eine solide Basis, um uns künftig online wie stationär mit knapp 800 Mitarbeitern noch kundenorientierter zu präsentieren.“ Bisher beschäftigt Butlers rund 1.000 Mitarbeiter.

Darüber hinaus will das Unternehmen die Anzahl der klassischen Print-Kataloge drastisch reduzieren sowie das Warenangebot im eigenen Online-Store und auf den Marktplätzen relevanter Internet-Plattformen deutlich erweitern.

Butlers wurde 1999 gegründet und beschäftigt aktuell in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 1.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen umfasst über 100 Filialen hierzulande sowie in Österreich, Großbritannien und der Schweiz sowie 40 Franchise-Standorte vorwiegend im Ausland. Der Jahresumsatz der Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Mio. Euro.