Format Küchen

Insolvenzantrag gestellt

Trotz aller Bemühungen der beiden Geschäftsführer Klaus Deisel und Frank Busch sowie der Ende August erhaltenen Landesbürgschaft in Höhe von zwei Millionen Euro konnte die Pleite nicht mehr abgewendet werden.

Trotz aller Bemühungen der beiden Geschäftsführer Klaus Deisel und Frank Busch sowie der Ende August erhaltenen Landesbürgschaft in Höhe von zwei Millionen Euro konnte die Pleite nicht mehr abgewendet werden. Gestern musste Format Küchen beim Amtsgericht Wetzlar Insolvenzantrag stellen. Grund für das Ende: Die Muttergesellschaft CFC, die insgesamt rund 12 Mio. Euro in den Hersteller investierte, hatte beschlossen, kein Geld mehr zur Verfügung zu stellen. Denn davon war viel in das Foster-Projekt geflossen. "Die Foster-Idee war in dem Stadium, in dem wir uns befanden, eine absolut falsche Entscheidung", so Klaus Deisel auf der "Focus Küche & Bad". Deshalb suchten die Geschäftsführer während der Küchenmesse offensiv nach einem Investor (Foto). Einen potenziellen Kandidaten soll es nach Angaben von Klaus Deisel auch geben. Der müsste jetzt mit dem Insolvenzverwalter Dirk Pfeil aus Frankfurt am Main die weiteren Verhandlungen führen.
Format Küchen beschäftigt derzeit 130 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 13,5 Mio. Euro.