Wackenhut
Insolvenzantrag gestellt
Trotz – nach eigenen Angaben – voller Auftragsbücher und gut laufender Geschäfte: Schlafraum-Herstelller Wackenhut musste gestern beim Amtsgericht Tübingen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Grund: ein massiver Liquiditätsengpass.
Trotz – nach eigenen Angaben – voller Auftragsbücher und gut laufender Geschäfte: Schlafraum-Herstelller Wackenhut musste gestern beim Amtsgericht Tübingen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Grund: ein massiver Liquiditätsengpass. "Leider konnten wir als mittelständisches Unternehmen die hohen Investitionen in Produktion und Vertrieb in Verbindung mit den Verlusten aus 2005 und den extrem schlechten Sommermonaten nicht kompensieren", so Stefan Wackenhut (Bild). Dies bedeute allerdings nicht das Unternehmens-Aus. Die Geschäfte laufen weiter, die Teilnahme an der Hausmesse Süd sei nicht gefährdet. Hoffnungen setzt Wackenhut dabei unter anderem auf das neu gegründete Geschäftsfeld "Objekte": Am 20. April hatte der Spezialist für Schlafkultur seinen ersten Flagship-Store im Stilwerk Stuttgart eröffnet, in dem Objektgeschäfte abgewickelt werden.

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