Seefelder Möbelwerkstätten
Insolvenzantrag gestellt
Ganz überraschend stellten am vergangenen Freitag die Geschäftsführer der Seefelder Möbelwerkstätten Insolvenzantrag. Bis zur letzten Minute versuchten die Brüder Frank und Roland Meyer-Brühl das drohende Unheil abzuwenden, konnten sich aber
Ganz überraschend stellten am vergangenen Freitag die Geschäftsführer der Seefelder Möbelwerkstätten Insolvenzantrag. Bis zur letzten Minute versuchten die Brüder Frank und Roland Meyer-Brühl das drohende Unheil abzuwenden, konnten sich aber nicht auf ein gemeinsames Fortführungs-Modell verständigen. Der Hauptgrund des Scheiterns liegt im Ausscheiden eines bedeutenden Kunden in diesem Frühjahr. Dessen Verlust konnte trotz intensiven Ausbaus besonders der Kollektion "Sofa Plus" nicht rechtzeitig geschlossen werden.
Durch die Kürze der Zeit bis zum Einreichen des Antrages konnte die Geschäftsleitung bisher keinerlei Vorbereitungen für die laufenden Aufträge treffen. Eine genaue Planung wird erst nach Eintritt des bis zu dieser Stunde unbekannten insolvenzverwalters möglich sein, Abwicklungs-Verzögerungen sind zu erwarten.
Nicht betroffen von der Insolvenz ist das unabhängig geführte, oberfränkische Schwesterunternehmen Brühl & Sippold, das das Brüderpaar auch künftig gemeinsam leitet.

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