Das de-Sede-Prinzip

Insolvenz sichert Fortbestand – Verkauf an Investorengruppe

Die Desema Holding, eine private Investorengruppe, will die de Sede AG inklusive der Marke FSM und die deutsche Machalke Polsterwerkstätten GmbH übernehmen, heißt es heute Abend in einer Pressemitteilung. Damit

Die Desema Holding, eine private Investorengruppe, will die de Sede AG inklusive der Marke FSM und die deutsche Machalke Polsterwerkstätten GmbH übernehmen, heißt es heute Abend in einer Pressemitteilung. Damit verkauft die Private Equity-Gesellschaft Capvis seine Polsteraktivitäten.
Mit dem Kauf will Desema den Fortbestand der Marken, beider Produktionsstandorte und damit der 370 Arbeitsplätze sichern. Die Investorengruppe steht unter der Leitung der Oltner Aare Finanz- & Holding AG, die sich im Besitz der Familie Thommen befindet.
Sowohl die Eigentümer und das Management der de Sede Group GmbH (DSG) und deren
Tochtergesellschaften haben über eine längere Zeit eine Lösung ausgearbeitet, die "die
Fortführung der beiden traditionsreichen und im Markt gut etablierten Firmen" ermöglicht.
Dabei wurde bewusst das Ziel verfolgt, "den Verkauf an einen neuen Besitzer zu realisieren,
der ein langfristiges, strategisches Engagement verfolgt und bereit ist, unternehmerisch zu
investieren", heißt es weiter.
Die DSG ist nunmehr inaktiv und wird im Rahmen eines am 16. August eröffneten
Insolvenzverfahrens abgewickelt. Beide Traditionsunternehmen werden ihr laufendes Geschäft ohne Unterbrechung fortsetzen. Es sind weder Entlassungen noch Standortschließungen vorgesehen, da laut eigener Aussage "beide Firmen operativ gesund und gut aufgestellt sind." Die eingeschlagene Markenstrategie werde unter der Leitung des bisherigen CEO Kaspar Niklaus konsequent fortgeführt.