Arcandor
Insolvenz kann für Schickedanz teuer werden
Arcandor-Großaktionärin Madeleine Schickedanz droht ein Millionen-Verlust. Wie der "Stern" berichtet, haftet die 65-Jährige mit bis zu 215 Millionen Euro ihres Privatvermögens für Kredite beim Bankhaus Sal. Oppenheim. Diesen Betrag habe
Arcandor-Großaktionärin Madeleine Schickedanz droht ein Millionen-Verlust. Wie der "Stern" berichtet, haftet die 65-Jährige mit bis zu 215 Millionen Euro ihres Privatvermögens für Kredite beim Bankhaus Sal. Oppenheim. Diesen Betrag habe sie für den Kauf von Arcandor-Aktien aufgenommen. Den Angaben zufolge verpfändete Madeleine Schickedanz den kompletten Besitz, der ihr in Deutschland persönlich und als Alleineigentümerin gehört.
Sollte sie die Darlehen nicht zurückzahlen, könne die Bank mindestens elf Immobilien und Grundstücke per Zwangsvollstreckung einziehen und verkaufen.
Vor dem kompletten Ruin steht Madeleine Schickedanz bei Zahlungsunfähigkeit allerdings nicht. Laut dem Magazin hat sie das größte Anwesen der Familie, eine Villa mit Park bei Fürth, bereits 2005 zum größten Teil ihrem Sohn überschrieben. Dort genießt die einst zu den reichsten Deutschen zählende 65-Jährige ein lebenslanges Nutzungsrecht.

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