Die Geschäftsführer der Neue Alno GmbH Michael Spadinger und Jochen Braun (v.r.) mussten jetzt Insolvenz in Eingenverwaltung beantragen.

Neue Alno GmbH

Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt

Die Corona-Pandemie hat ein neues Opfer gefordert: Die Neue Alno GmbH hat beim Amtsgericht Hechingen ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Seit drei Monaten wird bereits nach einem Investor gesucht, jetzt müssen die rund 230 Mitarbeiter in Pfullendorf - betroffen ist auch die Firma BBT Bodensee Bauteile GmbH ­- um ihre Jobs bangen.

Während das Geschäftsführerduo Michael Springer und Jochen Braun darauf hofft, dass das Insolvenzgericht ihnen lediglich einen Insolvenzverwalter zur Seite stellt und sie die eingeleitete Investorensuche fortsetzen können.

„Der Geschäftsbetrieb läuft weiter und die Geschäftsführung bleibt weiterhin im Amt“, so die offizielle Mitteilung. Die Neue Alno GmbH wolle sich neu aufstellen, gestärkt aus dem Verfahren gehen und den bereits eingeleiteten Investorenprozess fortsetzen. Ziel des Verfahrens sei es, das Unternehmen mit Unterstützung der Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten durch die Corona-Krise zu manövrieren.  

2018 war die Neue Alno als Nachfolgebetrieb aus der 2017 insolvent gegangenen Alno AG hervorgegangen. Die juristische Aufarbeitung der damals wohl Jahre zu spät angemeldeten Insolvenz dauert an.

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