Möbel in City-Lage bietet Hardeck mit seinem neuen Store in Hamburg.

Großzügiges Entree: Modische Polstermöbel sowie ein Regal im XXL-Format gefüllt mit Fachsortimenten stimmen in die Lifestyle-Welten ein.

"möbel kultur"-Redakteurin Rita Breer vor Ort mit Regionalleiter Nicholas Everts.

Hamburger Hafen-Flair am Stuhl-Regal.

Inszenierungen in den sogenannten Frames.

Interaktiv: Freude teilen mit einem Selfie in der Instagram-Box.

Farben spielen im neuen Konzept eine wichtige Rolle.

Blick aus der Küchenabteilung auf den Gänsemarkt. Mehr Auswahl in Sachen Küche gibt es online.

Hardeck

Innovativer Touchpoint in Hamburgs City

Außergewöhnlich am neuen Hardeck Einrichtungsladen & Küchenstudio in Hamburg, der seit Ende letzten Jahres fertig, aber erst am 3. Juni Pandemie-bedingt öffnen konnte, ist bereits der Standort am traditionsreichen Gänsemarkt, einen Steinwurf von der Alster entfernt. Wo normalerweise Modelabels und Restaurants residieren, gibt es nun auch in der Häuserzeile integriert 1.500 qm Möbel und Fachsortimente auf zwei Etagen. Die „möbel kultur“ war vor Ort und hat sich das Konzept von Nicholas Everts erklären lassen. Der neue Regionalleiter bei Hardeck kommt von Douglas, war zuvor u. a. bei Peek & Cloppenburg tätig und bringt deshalb viel Know-how mit, um das moderne Omnichannel-Konzept nach vorne zu bringen. „Wir verbinden stationär und digital, so wie es auch Branchen wie Textil oder Beauty praktizieren“, erklärt Nicholas Everts.

Eine Frage der Perspektive ist deshalb auch die Vermarktungsphilosophie: „Wir verkaufen keine Möbel, sondern Einrichten.“ Dementsprechend ist der Ladenbau transparent, leicht und inspirierend konzipiert – die Auswahl der Möbel urban und modern. Während im Erdgeschoss das Thema Wohnen gezeigt wird, lockt die erste Etage mit Schlafen, Küchen und Speisen. Ein Regal mit Stühlen, das sich durch beide Stockwerke zieht, lenkt die Besucher nach oben.

Direkt im Eingangsbereich soll auf Dauer ein kleines Bistro die Gäste einladen, was zurzeit aufgrund von Corona noch nicht umsetzbar ist. Dafür gibt es gegenüber schicke Polstermöbel im Retrolook vor einem meterlangen, deckenhohen Regal, in dem Wohnaccessoires und Porzellan-Artikel nur darauf warten, mitgenommen zu werden.

Beim Schlendern durchs Haus wird jeder Besucher unweigerlich auf digitale Touchpoints gestoßen, wie Planungstische, Bildschirme oder auch die Selfie-Box, in der die Kunden Fotos machen können, die nach dem Post Gewinnchancen auf einen Warengutschein bieten. Darüber hinaus ist jeder Mitarbeiter mit einem Tablet ausgestattet, um Produkte, die nicht vorrätig sind, direkt zu bestellen. Kund:innen haben dann die Wahl, ob ins Geschäft oder direkt nach Hause.

Für Hardeck ist das neue Konzept – wie auch bei Ikea, der in Berlin bereits sein drittes Planungsstudio eröffnet hat – eine kreative Antwort auf das veränderte Verbraucherverhalten.

Einen ersten Einblick in das neue Haus gibt die Bilderstrecke.Lesen Sie mehr zum Möbelhandel der Zukunft in der „möbel kultur 7/8“.

Diese Seite teilen