Lehner Wolle

Innovation als roter Faden für Wachstum

Mit neuen Partnern und großen Plänen startet die österreichische Manufaktur Lehner Wolle in diesem Jahr richtig durch. Zum Sommer konnte das Unternehmen die Vivendi GmbH (Eutin) als Vertretung für die Marke Felice im deutschen Markt gewinnen. Die beiden Gründer der Agentur, Monika und Christian Wohlfarth, sind seit über 25 Jahren eine feste Größe in der Branche. Ihr Fokus liegt auf qualitativ hochwertigem und nachhaltig produziertem Design.

Darüber hinaus gibt es einen Neuzugang im Verkauf. Den internationalen Vertrieb verantwortet seit dem 1. August Lucia Kroiß. Die Key Account Managerin kommt von Rausch Packaging der Medewo Gruppe. Davor war sie bei der S. Spitz GmbH ebenfalls in leitendenden Positionen tätig.

„Die Entwicklung neuer, zukunftsweisender Produkte sowie die erfolgreiche Lancierung der Marken Felice und Silentum hat eine großartige Dynamik ausgelöst. Diesen Schwung nutzen wir jetzt für eine strategische Neuausrichtung, die uns ein gesundes und nachhaltiges Wachstum ermöglicht“, sagt Felicitas Lehner, Prokuristin bei Lehner Wolle. 

Lehner Wolle produziert und verarbeitet in der dritten Generation hochwertige Produkte aus natürlicher Schafschurwolle. Die Anwendungsfelder reichen von kreativen Dekorationen aus Filz und Kordel über Lösungen für den Gartenbau bis zu nachhaltigen Dämmmaterialien für die moderne Architektur. Mit dem neuartigen Teppichsystem Felice und den Akustikfilzen Silentum bietet die Manufaktur außerdem attraktive Lösungen für das Interior Design. 

Neben der personellen Verstärkung soll auch die Fertigung ausgebaut werden. So plant das Familienunternehmen parallel zur Stärkung des Vertriebsnetzes auch die Erweiterung der Produktionsstätte am Heimatstandort im oberösterreichischen Waizenkirchen. Bereits im Sommer nächsten Jahres soll dort eine neue Halle ihren Betrieb aufnehmen. Gebaut wird diese, wie alle jüngeren Gebäude der Manufaktur, mit nachhaltigen Baustoffen und hoch wärmedämmender Technologie. Damit bleibt die Vergrößerung um rund 1.600 qm nahezu klimaneutral. Und auch der Maschinenpark soll modernisiert werden. Parallel dazu wird sich die Belegschaft um zehn Prozent vergrößern.

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