Nobilia
Inlandsgeschäft entwickelt sich erstmals zum Wachstumstreiber
Steigende Umsatzzahlen haben bei Nobilia Tradition, mit der auch 2013 nicht gebrochen wurde. Wie das Unternehmen heute auf seiner Pressekonferenz in Verl mitteilte, erwirtschaftete der Küchenhersteller 923,4 Mio. Euro. Das
Steigende Umsatzzahlen haben bei Nobilia Tradition, mit der auch 2013 nicht gebrochen wurde. Wie das Unternehmen heute auf seiner Pressekonferenz in Verl mitteilte, erwirtschaftete der Küchenhersteller 923,4 Mio. Euro. Das sind 25,5 Mio. Euro bzw. 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Wachstumstreiber war vor allem das Inlandsgeschäft mit einem Umsatz von 561,9 Mio. Euro. Ein Plus von 15,1 Mio. Euro im Vergleich zu 2012. Damit hat der deutsche Markt mit gut zwei Drittel zum Umsatzwachstum von 25,5 Mio. Euro beigetragen. Ein absolutes Novum, betrachtet man die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre. Denn stets war der Exportumsatz der primäre Wachstumsmotor. Der Marktanteil in Deutschland stieg damit von 29,9 Prozent 2012 auf 30,5 Prozent in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres.
Im Export erzielte Nobilia 361,5 Mio. Euro, was einem Anstieg von 10,4 Mio. Euro bzw. drei Prozent entspricht. Am Gesamtumsatz macht das Auslandsgeschäft damit 39,1 Prozent aus. Signifikante Veränderungen in den einzelnen Exportmärkten konnte Nobilia nicht feststellen. Nach wie vor ist Frankreich der größte Auslandspartner. Geringe Zuwächse konnten in Dänemark, Schweden, der Schweiz und Österreich verzeichnet werden, während das Geschäft in den Niederlanden und Spanien aufgrund der dortigen Immobilienkrise stagnierte.
Einen Rekord konnte Nobilia 2013 unterdessen beim Volumen vermelden. In dem Jahr wurden gut 580.000 Kommissionen hergestellt – das entspricht 2.600 Kommissionen pro Arbeitstag. Dabei wurden 5,7 Mio. Schränke und 1,4 Mio. Arbeitsplatten produziert. Der Handel mit Elektrogeräten verlief mit knapp einer Mio. Stück in etwa konstant.

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