BSH

In Sorge um die eigenen Mitarbeiter:innen im Ukraine-Russland-Krieg

Insgesamt sind die Export- und Importraten im Warenverkehr mit Russland für die deutsche Küchenbranche vergleichsweise niedrig. Doch einige Unternehmen sind von den Kriegsgeschehnissen durchaus stärker betroffen. Dazu zählt die BSH, die seit über 25 Jahren Hausgeräte in Russland in größerem Maßstab vertreibt und seit 2007 auch vor Ort produziert. In den beiden Fabriken in St. Petersburg werden seit 2007 Kühlschränke und seit 2012 Waschmaschinen hergestellt – hauptsächlich für den russischen Markt und die Nachbarländer. Einige Spezialkühlschränke aus dem St. Petersburger Werk werden auch weltweit verkauft. Die BSH Russland beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter:innen.

In der Ukraine hat die BSH eine Tochtergesellschaft mit rund 70 Mitarbeiter:innen und vertreibt dort seit ebenfalls mehr als 25 Jahren kleine und große Hausgeräte.

Auf Anfrage antwortete der Konzern zur aktuellen Betroffenheit mit folgendem Statement:

 „Wir sind sehr besorgt über die aktuelle Situation in der Ukraine und in Russland. Die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen in allen Ländern ist für uns von größter Bedeutung. Wir treffen alle notwendigen Vorkehrungen, um unsere Mitarbeitenden zu schützen. Bisher sind alle BSH-Kolleginnen und -Kollegen in der Ukraine körperlich unversehrt. Das Management-Team vor Ort steht in regelmäßigem Kontakt mit allen ukrainischen BSH-Mitarbeitenden, um die Lage einzuschätzen, sich zu beraten und sie zu unterstützen.

Unsere Krisenteams beobachten sehr genau, wie sich die Situation entwickelt und unterstützen unsere Teams vor Ort in jeder erdenklichen Weise. Selbstverständlich halten wir uns an alle rechtlichen und gesetzlichen Vorgaben. Trotz der schwierigen Lage hoffen wir, dass die derzeitigen politischen Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland ein erster Schritt zu einer diplomatischen Lösung sein werden.“

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