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Höffner

In Hamburg wird gebaut

Das Hin und Her hat ein Ende: Nach einem jahrelangen Tauziehen ist gestern Abend die Entscheidung gefallen, dass Kurt Krieger im Hamburger Stadtteil Eidelstedt einen Möbel Höffner bauen darf. Wie "NDR 90,3" berichtet, stimmte die Bezirksversammlung Eimsbüttel dem Bebauungsplan für den 39.000 qm-Palast an der Holsteiner Chaussee zu. "Dieser Bebauungsplan ist einmalig. Seine Entstehungsgeschichte und die Menge an verfügbarem Abwägungsmaterial sind ohne Beispiel in der Hamburger Geschichte", erklärte dazu Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke (SPD) gegenüber dem Sender.

In der vergangenen Woche hatte Eimsbüttels Koalitionsausschuss von SPD und GAL die Abstimmung über den Bebauungsplan freigegeben. Dieser Entscheidung war eine hitzige Debatte vorausgegangen. Gestern reichte der Opposition aus CDU und FDP eine knappe Mehrheit von 42 Prozent, um dem Großprojekt endgültig freie Fahrt zu geben. SPD und GAL stimmten mit Nein oder enthielten sich.

Krieger ist unterdessen froh, endlich losbauen zu dürfen. Bis spätestens Herbst 2011 soll das Haus ans Netz gehen. "Bei Bauprojekten dieser Größenordnung müssen dann eben 1.000 Mann auf der Baustelle arbeiten. Schließlich bedeutet jede Verzögerung Kosten", sagte er der "Welt".

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