Die Ecostyle ging 2013 zum ersten Mal an den Start.

Ecostyle

Immer mehr Verbraucher kaufen nachhaltige Produkte

Mit 56 Prozent kauft mehr als die Hälfte der Verbraucher häufig Produkte, die ethisch korrekt hergestellt wurden. Das hat die aktuelle Trendstudie der Otto Group ergeben. 2011 waren es 41 Prozent und 2009 noch 26 Prozent. Entsprechend der Entwicklung müssen auch Hersteller und Handel reagieren. Als geeignete Orderplattform für geprüft nachhaltige Konsumgüter geht zum zweiten Mal die Ecostyle an den Start. Parallel zur Tendence findet sie vom 30. August bis 2. September in Frankfurt am Main statt. Das Angebotsspektrum der Aussteller umfasst dabei die Segmente Wohnen & Design, Fashion & Accessoires, Haushalt & Garten, Kinder & Spiel, Freizeit & Sport, Schreibtisch & Büro sowie Beauty & Genuss.

Um zu gewährleisten, dass alle Unternehmen und Produkte die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen, prüft ein sechsköpfiger Fachbeirat alle angehenden Ausstelleranmeldungen. Dieser besteht aus Dr. Daniel Dahm (Wissenschaftler und Geschäftsführer der United Sustainibility GmbH), Lutz Dietzold (Geschäftsführer des Rats für Formgebung), Carl-Otto Gensch (Bereichsleiter Produkte & Stoffströme beim Öko-Institut Freiburg), Dunja Karabaic (Inhaberin der Agentur "Bureau Gruen" für Nachhaltigkeitscoaching) sowie Martin Kleene (Unternehmensberater für Nachhaltigkeitsstrategien). Neu im Expertengremium ist zudem Prof. Lucia Reisch, Ökonomin und Verbraucherforscherin. Die Professorin für interkulturelles Konsumentenverhalten und Verbraucherpolitik an der Copenhagen Business School sowie an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen ist u.a. Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung. Reisch tritt die Nachfolge von Prof. Gerhard Scherhorn, emeritierter Professor für Konsumökonomik und Verbraucherpolitik der Universität Hohenheim, an. Er verlässt den Fachbeirat aus persönlichen Gründen.

Kriterien für die Zulassung der Produkte sind Recyclingfähigkeit, Hochwertigkeit und Langlebigkeit. Zudem wird auf den effizienten Einsatz von Material und Energie im Produktionsprozess sowie faire Arbeits- und Handelsbedingungen geachtet. Außerdem legt die Jury Wert auf transparente Informationen zu den Herstellungsbedingungen. Zudem sollten die Folgekosten der Produktion so gering wie möglich gehalten werden, um künftige Generationen nicht unnötig zu schaden.

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