Miele
“Immer besser” am deutschen Markt
Der Geschäftsbericht von Miele ist zwar noch nicht veröffentlicht, doch auf einer Frankfurter Presseveranstaltung verriet Christian Gerwens, Leiter der Vertriebsgesellschaft Deutschland, schon einmal einige Zahlen: Während der Umsatz weltweit zum
Der Geschäftsbericht von Miele ist zwar noch nicht veröffentlicht, doch auf einer Frankfurter Presseveranstaltung verriet Christian Gerwens, Leiter der Vertriebsgesellschaft Deutschland, schon einmal einige Zahlen: Während der Umsatz weltweit zum Ende des Geschäftsjahrs (30. Juni) 2,5 Mrd. Euro überschritten hat, konnte vor allem die deutsche Vertriebsgesellschaft sehr gute Erfolge verbuchen. Bei einem Jahresumsatz von 751 Mio. Euro verzeichnete diese ein Plus 9,5 Prozent. Bereinigt um den Rückzug von der Marke Imperial und das Küchenmöbelgeschäft liege der Wert sogar mit 13 Prozent über dem Vorjahr, rechnete Gerwens vor.
Auslöser für das gute Abschneiden seien jedoch nicht vorgezogene Anschaffungen mit Blick auf die Mehrwertsteuererhöhung, sondern der aktuelle "Wertewandel". Denn gegenüber Rabatten und Sonderpreisen gewinnen Qualität und Markensicherheit beim Verbraucher wieder mehr Bedeutung. Dies signalisiert nicht zuletzt die jüngste GfK- Erhebung, die bei den "Sonstigen Marken" und "No names" 20 Prozent Rückgang angibt. Miele konnte hingegen seinen Marktanteil auf fast 11 Prozent steigern und rückte damit von Platz 3 auf Platz 2 der Hausgeräte-Marken vor. Dabei sei Miele wie keiner seiner Mitbewerber hierzulande gewachsen.
Auch wenn der Export eine große Rolle spielt, bleibt die deutsche Vertriebsgesellschaft mit 30 Prozent des Gesamtumsatzes immerhin die größte unter den weltweit 37 Gesellschaften. Die Restrukturierung seit 2001 habe zudem für mehr Effizienz der Mitarbeiter gesorgt: der Pro-Kopf-Umsatz stieg in fünf Jahren um fast 20 Prozent – "bei gleicher und sogar besserer Servicequalität". Der Slogan "Immer besser" bestätigt sich vor allem auch in vielen Best-Platzierungen, sowohl beim emnid-Kundenmonitor bis zu "Test"-Berichten. Deshalb gehe es auch in Zukunft um den Ausbau der Premium-Position: durch Erweiterung von Produktfamilien und die weiterhin deutliche Darstellung der Wertigkeit der Marke in Kooperation mit dem Handel.

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