VdDK
imm cuisinale 2007 ohne “Premium”-Halle
Das Projekt "Premium"-Halle lässt sich nicht umsetzen: "Die für die cuisinale 2007 konzipierte Konzentration der Hersteller im Premiumsektor in der Halle 4.1 ist mangels hinreichender Abbildung der Marktteilnehmer in diesem
Das Projekt "Premium"-Halle lässt sich nicht umsetzen: "Die für die cuisinale 2007 konzipierte Konzentration der Hersteller im Premiumsektor in der Halle 4.1 ist mangels hinreichender Abbildung der Marktteilnehmer in diesem Segment nicht gelungen," teilte VdDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann nach einer Beratung im Kreise von deutschen Küchenmöbelherstellern mit. Daher würden mehrere der für eine Fläche in der Halle 4.1 vorgesehenen Unternehmen ihre Teilnahme an der "imm cuisinale 2007" in den nächsten Tagen absagen. Damit ist die angedachte Teilung der Küchenmöbelpräsentation auf zwei Teilflächen – in der vollständigen Halle 10.1 und in einem Teilbereich der Halle 4.1 – nach Auffassung des VdDK nicht realisierbar. Von den in der Halle 4.1 ursprünglich vorgesehenen Herstellern sind allerdings einige auch offen für eine isolierte Präsentation in der Halle 10. Eine definitive Entscheidung wird insoweit durch diese Unternehmen im Laufe der nächsten Tage getroffen werden.
Gleichzeitig spricht sich die Industrie trotzdem grundsätzlich für den Messeplatz Köln aus. Heumann: "Die Perspektive einer internationalen Messe ist für die Küchenmöbelindustrie in Verbindung mit der "imm cologne" weiterhin aktuell und von größtem Interesse." Die deutsche Küchenmöbelindustrie sei die leistungsfähigste Europas und auf eine breite internationale Vermarktung angewiesen. Daher ist es nach Auffassung des VdDK richtig, an der Konzeption einer internationalen Messe mit breitester internationaler Attraktivität zu arbeiten. Hierfür wird die Realisierung einer auch im Ausland vermittelbaren Ausrichtigung auf Wertigkeit, Design und Internationalität entscheidend sein. Dies ist – so Dr. Heumann – neben einer möglichst vollständigen Marktabbildung, die für 2007 leider nicht erreichbar war, Voraussetzung für eine erfolgreiche internationale Küchenmöbelmesse am Standort Deutschland. Heumann betonte, dass auch die Unternehmen, die nunmehr aufgrund der nicht erfolgten Realisierung der Designkonzeption in der Halle 4.1 die Teilnahme an der "cuisinale" absagen würden, sich dieser Ausrichtung verpflichtet fühlen. Und ausdrücklich bereit sind, sich in einen entsprechenden Konzeptionierungsprozess aktiv einzubringen.

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