Heimtextil
Im Zeichen der Nachhaltigkeit
Gut für Mensch und Umwelt: Das Thema Nachhaltigkeit spielt auf der kommenden "Heimtextil", die vom 12. bis 15. Januar 2011 in Frankfurt am Main über die Bühne geht, eine wichtige
Gut für Mensch und Umwelt: Das Thema Nachhaltigkeit spielt auf der kommenden "Heimtextil", die vom 12. bis 15. Januar 2011 in Frankfurt am Main über die Bühne geht, eine wichtige Rolle. So stellt das deutsch-afrikanische Unternehmen Bark Cloth im Rahmen einer Sonderschau im Foyer zwischen Halle 5.1 und 6.1 auf rund 200 qm Textilien und Verbundwerkstoffe aus Baumrinde vor – ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig hergestellt. Außerdem zeigen Näherinnen aus Uganda, wie das Rindentuch verarbeitet wird. Die Schirmherrschaft der Präsentation, die am 12. Januar offiziell eröffnet wird, übernimmt die deutsche Unesco-Kommission. Eine weitere Sonderschau mit nachhaltig produzierten Textilien ist in Halle 11.1 zu finden.
Vertieft wird das Thema durch Vorträge im Forum "Let's talk about it!" in Halle 8. Auf dem Programm stehen dabei unter anderem Referate der Konzerne Tchibo und Ikea über ihre Geschäftsstrategien und Qualitätskontrollen.
Darüber hinaus erscheint zur "Heimtextil" erstmals der "Green Directory". Das Verzeichnis listet Aussteller auf, deren Produktpalette sich durch hohe ökologische Qualität oder nachhaltige Herstellungsweisen auszeichnet.
Laut einer Studie, welche die Messe Frankfurt in diesem Jahr in Auftrag gegeben hatte, liegt das Marktvolumen für nachhaltige Textilien im Bereich Bett und Bad in Deutschland bei etwa 40 bis 80 Mio. Euro. In Europa und Nordamerika bei rund 400 Mio. Euro. Daneben sei mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund zehn Prozent zu rechnen.

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