Der "Prima"-Möbel-Discounter soll abgerissen werden. Dafür soll das Rösrather-Einrichtungszentrum auf 39.000 qm VK-Fläche erweitert werden.

Rösrather

Im September wird Neueröffnung gefeiert

Gerade ist der Vertrag unterschrieben, schon rollen die Bagger an. Bereits sehr kurzfristig soll bei Rösrather der "Prima" Möbel-Discounter abgerissen werden. Dieser weicht dann einer Erweiterung des Einrichtungshauses. Auf rund 39.000 qm VK-Fläche soll das konventionelle Möbelhaus erweitert werden. Möbel Kraft Vorstand Dr. Gunnar George rechnet dabei mit Investitionskosten in Höhe von acht bis zehn Millionen Euro. "Bereits im Herbst wollen wir Neueröffnung feiern", so George gegenüber moebelkutur.de, der auch noch einmal betonte, dass es sich bei Rösrather um ein gesundes Unternehmen mit sehr guter Substanz handelt. Der Grund für den Verkauf lag allein darin, dass eine Nachfolgeregelung innerhalb der Familie nicht gefunden wurde - und, dass Walter (78) und Freya (75) Steinkühler sich aus Altersgründen jetzt langsam zurückziehen wollen.

Branchenkenner gehen davon davon aus, dass es nicht bei der einen Übernahme von Höffner in diesem Jahr bleiben wird. Sondern, dass Kurt Krieger schon weitere Kandidaten im Visier hat. Das Hochregallager bei Rösrather bietet zumindest Potenzial für weitere Möbel-Paläste in der Region.

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