Dorma

Im Krisenjahr gut geschlagen

Im stark von der Wirtschaftskrise geprägten Geschäftsjahr 2009/10 lag der Gesamtumsatz der DORMA Gruppe mit einem Rückgang von 2,9 Prozent auf insgesamt 856,4 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Dabei sind Akquisitionseffekte sind mit 2,3 Millionen Euro beziehungsweise 0,3 Prozent enthalten. Bereinigt um Währungseffekte und Akquisitionen ist der Umsatz im Vorjahresvergleich um 4,5 Prozent gesunken. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug im Berichtsjahr 53,7 Mllionen Euro und liegt um 10,2 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die Zahl der Beschäftigten in der Dorma Gruppe sank im Geschäftsjahr 2009/10 auf durchschnittlich 6.470 Mitarbeiter/-innen. Das sind 310 oder 4,6 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Personalbestand sank gegenüber dem Vorjahr um 130 von 6.621 auf 6.491 Beschäftigte.

"Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen konnten wir uns im Markt gut behaupten", erklärte Dorma CEO Thomas P. Wagner. Dabei stellt sich die Lage in den verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich dar. Während sich einige Märkte konjunkturell bereits wieder frühzeitig auf Wachstumskurs befanden, durchschritten andere eine längere Talsohle. Umsatzzuwächse in der jeweiligen Landeswährung erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr China (+32,3 Prozent), Far East (+6,2 Prozent), Australien (+5,1 Prozent), Frankreich (+5,0 Prozent), Skanbalt (+4,5 Prozent) Südamerika (+4,3 Prozent).

In anderen Regionen war das Geschäft rückläufig. Unter der stark nachlassenden Bautätigkeit bei Großprojekten litten vor allem die Golfstaaten (-13,7 Prozent) mit ihrem Schwerpunktmarkt Dubai. In Nordamerika gab es einen Umsatzrückgang von 20,4 Prozent.

Demgegenüber hat sich das Geschäft in Zentraleuropa (-3,8 Prozent) mit seinem Kernmarkt Deutschland auf hohem Niveau stabilisiert.

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