Möbel-Index

Im Juni etwas schwächer

Auch wenn der Umsatz im deutschen Möbelhandel aufgelaufen bis Juni wieder etwas weiter zurückgegangen ist, so ist die Lage doch nicht dramatisch. Mit einem Minus in Höhe von 2,2 Prozent

Auch wenn der Umsatz im deutschen Möbelhandel aufgelaufen bis Juni wieder etwas weiter zurückgegangen ist, so ist die Lage doch nicht dramatisch. Mit einem Minus in Höhe von 2,2 Prozent (Mai: -1,5 Prozent) kann der Handel noch ganz zufrieden sein. Zumal die Verbraucher in den letzten Wochen aufgrund von WM und Hitzewelle erwartungsgemäß ihre Prioritäten nicht im Möbelkauf sahen.
"Gerade größere Anschaffungen waren hiervon sicherlich betroffen. Da der Juni ohnehin nicht der stärkste Monat ist, kann die Entwicklung unter Berücksichtung des Wetters und der WM sogar noch recht gut bewertet werden", so Sebastian Deppe von der BBE Handelsberatung München. Im Detail zeigte sich, dass die Discounter etwas besser abgeschnitten haben (-1,7 Prozent), die Küchen hingegen etwas schlechter (-2,4 Prozent).
[page_break] Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.