Reddy Küchen
Im Dialog mit dem Branchennachwuchs
Im Rahmen des Formats „Möfa meets …“ ging das MHK Franchisesystem Reddy Küchen an der Kölner Fachschule des Möbelhandels (Möfa) Mitte April erneut in den direkten Austausch mit dem Branchennachwuchs. Nach dem Möfa Karrieretag „Möfa meets business” und der MHK Hauptversammlung war es bereits das dritte Treffen innerhalb von vier Wochen.
Mit dabei waren Lisanne Urban, Prokuristin bei Reddy Küchen, sowie die beiden MHK Trainees Joshua Averdiek und Michelle Benner. Alle drei verbindet eine gemeinsame Station: Sie sind Absolventen der Möfa. Damit eröffnete sich für die Studierenden ein Austausch auf Augenhöhe mit Einblicken aus unterschiedlichen Perspektiven zwischen Ausbildung, Verband und unternehmerischer Praxis.
Franchisesysteme im Mittelpunkt
Im Fokus des dritten Treffens stand das Thema Franchise und damit verbunden modernes Marketing, unternehmerische Perspektiven und die Herausforderungen der Selbstständigkeit. In einer offenen Diskussion ging es am Vormittag um verbreitete Annahmen rund um Franchisesysteme. Dabei ordneten Joshua Averdiek und Lisanne Urban unterschiedlichste Aspekte ein wie die Wahrnehmung durch Endkunden, Ladenbau, die Rolle moderner Marketingkonzepte sowie die Frage nach Sicherheit und unternehmerischer Freiheit innerhalb des Franchise. Gleichzeitig brachten die Studierenden ihre Erwartungen an eine mögliche Selbstständigkeit zur Sprache.
„Uns ist wichtig, den Nachwuchs nicht mit theoretischen Modellen zu konfrontieren, sondern reale Einblicke zu geben“, betont Lisanne Urban. „Gerade beim Thema Franchise gibt es viele Bilder im Kopf, die mit der heutigen Praxis wenig zu tun haben. Der direkte Austausch hilft, diese Vorstellungen einzuordnen und zugleich offen über Chancen und Grenzen zu sprechen.“
Praxis im Concept Store

Deshalb wurde die Diskussion im zweiten Teil bewusst in die Praxis verlagert: in den Dortmunder Concept Store „Reddy Küchen Design Pur“. Hier erhielten die Studierenden Einblick in das neue Design- und Ladenbaukonzept. Vor Ort berichteten Carmen Märtens, Mitinhaberin des Studios, und ihr Sohn Gil Gremm, der an der Möfa derzeit seinen „Master of Professional“ absolviert und parallel im elterlichen Unternehmen tätig ist, aus ihrem Arbeitsalltag und über die enge Zusammenarbeit mit der Franchisezentrale.
„Gerade solche persönlichen Einblicke machen den Unterschied“, so Lisanne Urban. „Wenn Studierende sehen, wie sich Ausbildung, Verantwortung und unternehmerische Entwicklung konkret verbinden lassen, wird aus einer abstrakten Option eine realistische Perspektive.“
Beim gemeinsamen Grillen klang das Treffen schließlich aus. Auch hier wurden Gespräche fortgeführt und Themen vertieft, ein Rahmen, der noch einmal deutlich machte, dass viele der diskutierten Fragen weniger von grundsätzlicher Unsicherheit als von einem konkreten Informationsbedarf geprägt sind.
„Die Studierenden kommen mit sehr konkreten Fragen. Genau das macht den Dialog für beide Seiten so wertvoll“, berichtet Joshua Averdiek. „Es geht nicht um eine Idealisierung von Selbstständigkeit, sondern um ein ehrliches Verständnis für Chancen, Anforderungen und mögliche Risiken. Dieses Interesse und die Offenheit zeigen, wie engagiert und reflektiert der Nachwuchs heute ist.“

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