Für den Office User Monitor 2025 wurden knapp 230 Büroangestellte und HR-Mitarbeiter aller Altersklassen und Geschlechter aus verschiedenen Branchen befragt. Foto: Drees & Sommer

Office User Monitor 2015

Im Büro soll es gemütlich sein

Angestellte wünschen sich bei der Bürogestaltung einen Wandel von der Arbeitswelt hin zur gemütlichen Lebenswelt. Das zeigt die von Wisag, Strabag, Drees & Sommer und Art-Invest Real Estate initiierte und von Bell Management Consultants durchgeführte Studie "Office User Monitor 2025". Demnach empfinden lediglich 19 Prozent der Befragten beim Betreten ihres Büros Freude. Mit Zufriedenheit verknüpfen nur 17 Prozent ihren Arbeitsplatz. Dem gegenüber stehen negative Emotionen wie Anspannung, Hektik, Unwohlsein und Frust. Sogar Abscheu und Depression wurden von einigen der 230 Befragten angesprochen.

Das Unwohlsein hat langfristig auch negative Auswirkungen auf die Produktivität. Besserung verspricht ein wohnliches Ambiente im Büro. Ansprechende Farben, Möblierung und Dekoration, eine gute, individuelle Klimatisierung, Ruheräume, Massagen, Entspannungsmöglichkeiten und Verpflegung – all diese Dinge steigern das Wohlbefinden, heißt es in der Erhebung. Außerdem legen die Angestellten Wert auf ein Serviceangebot wie eine Kantine, Fitness- oder Gesundheitsangebote.

"Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müssen sich Unternehmen positiv von ihrer Konkurrenz abheben", erklärt Thomas Häusser, Partner bei Drees & Sommer und Mitinitiator der Studie. "Wollen Arbeitgeber Mitarbeiterbindung und Zufriedenheit steigern, müssen sie hier ansetzen und Flächen neu gestalten. Nicht zwangsläufig ist das mit hohen Investitionen oder viel Technik verbunden. Oft helfen weitaus weniger kostenintensive Faktoren wie hellere Räume, Ruhezonen oder individuelle Klimatisierung."

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