Höffner-Chef Kurt Krieger

"Ich tue nichts, was mir keinen Spaß macht"

Mit seinen 63 Jahren arbeitet Kurt Krieger immer noch sieben Tage die Woche - mit zwei halben freien Tagen. Jüngst beging er sein 44-jähriges Berufsjubiläum. Doch was treibt den Mann, der mit seiner Unternehmensgruppe (Höffner, Möbel Kraft, Sconto) nach Ikea auf Platz zwei des deutschen Möbelhandels steht? Mit einem Umsatzvolumen von knapp zwei Milliarden Euro und einem geschätzten Privatvermögen von 600 Mio. Euro? Am Rande der Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Höffner in Hamburg-Eidelstedt gelang es der "möbel kultur", eines der wenigen Interviews mit Kurt Krieger zu führen.

Seine wichtigste Motivation: der Spaß an der Arbeit. Bei neuen Projekten steht Kurt Krieger stets an vorderster Front, wenn es darum geht mit Politikern oder Bürgern zu diskutieren. Doch dabei bleibt es nicht: "Etwa ein Drittel meiner Arbeit macht das Produktmanagement aus." Wobei die Möbeldivision bereits seit zwei Jahren von seiner Tochter Sonja Krieger geführt wird. Sämtliche wichtigen Positionen in der Führungsebene seien besetzt. Krieger sei sozusagen "der gute Geist". Und wie stets mir der weiteren Firmenentwicklung? Ist Ikea uneinholbar? Auch dazu hat Kurt Krieger eine klare Meinung: "Ikea macht einen guten Job. Die sind weit weg von allen anderen." Und weiter: "Wir wollen nicht bundesweit präsent sein. So eine Marktdurchdringung könnten wir gar nicht bezahlen, dafür verdient der traditionelle Möbelhandel doch zu wenig." Weitere Expansion sieht der Höffner-Chef nicht durch Übernahmen. "Wir setzen für die Zukunft lieber auf ein harmonisches Wachstum aus uns heraus. Übernahmen sind immer schwierig - und kosten enorm viel Geld." Und was sagt Kurt Krieger zum geplanten Standort in Duisburg? Wie steht er zur Entwicklung im Discount-Bereich? Und was verbindet ihn mit Wilfried Finke?

Lesen Sie das ganze Interview exklusiv in der September-Ausgabe der "möbel kultur".

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