Hilding-Anders-CEO Alex Myers im Interview

“Ich setze auf das perfekte Portfolio”

Seit einem Jahr steht Alex Myers als CEO an der Spitze von Hilding Anders. Der Marken-Spezialist, der unter anderem bei Unilever, Orkla sowie Carlsberg gearbeitet hat, will den schwedischen Global

Seit einem Jahr steht Alex Myers als CEO an der Spitze von Hilding Anders. Der Marken-Spezialist, der unter anderem bei Unilever, Orkla sowie Carlsberg gearbeitet hat, will den schwedischen Global Player im Matratzen- und Bettenmarkt noch strategischer aufstellen. Im Blickpunkt hat er dabei vor allem ein paneuropäisches Supply-Chain-Management, wie er der "möbel kultur"-Redaktion im Exklusiv-Interview am Konzernsitz in Malmö erklärte.
So hat bisher beispielsweise die italienische Fertigung von Hilding Anders für Italien produziert und die dänische für Dänemark. Jetzt gibt es einen Verantwortlichen für alle 19 Produktionsstätten, der genau überlegt, mit welcher Fertigung in welchem Land die Kunden am besten bedient werden können. "Wir wollen zum Beispiel unsere schwedische Marke Hilding in Frankreich einführen. Diese Produkte werden wir nicht mehr in Schweden fertigen, sondern in Frankreich, Belgien oder den Niederlanden – je nachdem, wo es Kapazitäten gibt", so Alex Myers.
Darüber hinaus setzt der CEO auf eine klare Portfolio-Strategie: "Ich bin überzeugt, dass man für jedes Land ein passendes Portfolio benötigt. Also sorgen wir nun einerseits für die klare Positionierung unser Brands und analysieren andererseits die Märkte. Dann stellen wir das perfekte Sortiment zusammen. Dabei kombinieren wir jeweils die lokalen Labels mit unseren europäischen Kernmarken Carpe Diem, Jensen, Hilding und Curem."
Weitere Details zu dieser Strategie, wie Alex Myers das Verhältnis von Private Label zu Marke sieht und warum Deutschland weiterhin eine Herausforderung ist, lesen Sie im aktuellen Schlafen-Special in der Dezember-Ausgabe der "möbel kultur".