Interlübke-Insolvenz - Leo Lübke zur möbel kultur
“Ich bin von der Solidarität überwältigt.”
Über Besuchermangel konnte sich Interlübke auf der Orgatec nicht beklagen, trotzdem ist Business as usual nach Bekanntgabe des Insolvenzantrages kaum möglich. "Ich bin von der Solidarität überwältigt.", sagte Leo Lübke,
Über Besuchermangel konnte sich Interlübke auf der Orgatec nicht beklagen, trotzdem ist Business as usual nach Bekanntgabe des Insolvenzantrages kaum möglich. "Ich bin von der Solidarität überwältigt.", sagte Leo Lübke, geschäftsführender Gesellschafter von Interlübke, heute morgen. Für das Gespräch mit der möbel kultur nahm er sich viel Zeit. Natürlich müsse man abwarten, aber er sei "guter Dinge", dass Interlübke eine Zukunft habe.
Richtig sei es aus seiner Sicht gewesen, dass die Insolvenz im Vorfeld der Messe über die Bühne ging. "Es war mir wichtig, auf der Orgatec persönlich mit unseren Kunden zu sprechen." Dazu hatte er reichlich Gelegenheit. Bis jetzt sind bereits viele Interlübke-Händler und Architekten an den Stand gekommen. Heute morgen führte Leo Lübke ein ausführliches Gespräch mit dem Hamburger Stararchitekten Hadi Teherani.
Gesprächsthema war nicht nur die Insolvenz. "Alle Standbesucher interessierten sich auch für unsere beiden Neuheiten, die gut ankamen", versicherte Lübke. Ein überzeugendes Messeergebnis könnte den Fortbestand der Traditionsmarke befeuern, an den Leo Lübke felsenfest glaubt. Natürlich stünden jetzt Restrukturierungsmaßnahmen an. Seine Kunden bittet er um ein wenig Geduld. "Wir versuchen zur Zeit alle Lieferfristen einzuhalten", verspricht er.
Auf dem Gemeinschaftsstand in Köln werden aktuell ebenso die Cor-Neuheiten präsentiert. Cor ist von der Insolvenz nicht betroffen. Auch hier wird das aktuelle Tagesgeschäft sehr engagiert betrieben.

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