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Home24 und Westwing kommen der Profitabilität nicht näher

Die Börsianer waren von der 9-Monatsbilanz der „Proven Winners“, zu denen auch Home24 und Westwing gehören, enttäuscht. Die Aktie erlitt gestern und heute herbe Verluste. Während sich bei dem Bericht

Die Börsianer waren von der 9-Monatsbilanz der „Proven Winners“, zu denen auch Home24 und Westwing gehören, enttäuscht. Die Aktie erlitt gestern und heute herbe Verluste. Während sich bei dem Bericht die Aufmerksamkeit insbesondere auf den Lebensmittelversand Hello Fresh und dessen von Anteilseigner Kinnevik torpedierten Börsengang richtete, hat Home24 in puncto Umsatz inzwischen seine Rocket-Mitstreiter von Westwing überholt.

Das liegt auch daran, weil Westwing nicht mehr so schnell wächst. Die Umsätze legten „nur noch“ um 27 Prozent auf 154,1 Mio. Euro zu, während sich die Vorsteuerverluste auf 45,8 Mio. Euro ausweiteten.

Home24 legte dagegen um satte 63 Prozent auf 172,3 Mio. Euro zu, vermeldet allerdings einen Verlust von 56,2 Mio. Euro. Nennenswert ist allerdings der Zuwachs bei den Kunden, denn inzwischen hat das Online-Möbelhaus zwei Mio. Menschen beliefert, die Zahl der Stammkunden ist im Vergleich mit den drei Vorjahresquartalen von 600.000 auf 900.000 gestiegen. Westwing hat 1,6 Mio. Kunden in seiner Adressdatei, wovon ebenfalls 900.000 Wiederbesteller sind.