VHK
Hohe Erwartungen an das Möbeljahr 2006
Die imm cologne, die Fußball-WM, die Politik und der Export. Auf diesen Säulen ruhen die Hoffnungen der baden-württembergischen Möbelindustrie. "Köln gibt den Startschuss für ein Möbeljahr, das mehrere Argumente liefert,
Die imm cologne, die Fußball-WM, die Politik und der Export. Auf diesen Säulen ruhen die Hoffnungen der baden-württembergischen Möbelindustrie. "Köln gibt den Startschuss für ein Möbeljahr, das mehrere Argumente liefert, um ein erfolgreiches zu werden", erklärt Roland Weiler, seit Jahresbeginn Geschäftsführer des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung (VHK) in Baden Württemberg. "Die zarte Pflanze Wachstum wurde 2005 sorgfältig gepflegt und wir hoffen, sie nun zur Blüte zu führen."
Positive Indikatoren gäbe es mehrere. So lade die Fußball-WM zur neuen Möblierung ein. "Gute Freunde haben gute Möbel", sagt Weiler. "Kommunikative Räumlichkeiten mit kommunikativen Möbeln, Sitz- und Essbereiche die zum Verweilen einladen und Schlafplätze, die Entspannung und Erholung bringen."
Neben der WM schaut die Branche auch auf die Politik. So lasse die geplante Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte die Hoffnung wachsen, dass der Verbraucher die geplante Neumöblierung bereits in diesem Jahr umsetzt.
Auch der wachsende Export gibt Hoffnung für den baden-württembergischen Möbelsektor. Jedes dritte in Deutschland gefertigte Möbelstück ging 2005 über die Grenzen ins Ausland. Dort sieht Weiler die Expansionschancen der Branche. Gleichzeitig weist er jedoch darauf hin, dass die Wirtschaftszahlen des Landes gegenüber dem Bund noch Aufholbefarf signalisierten, auch wenn einzelne Unternehmen bereits in der Exportspitze zu finden seien.

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