Eschebach
Hoffnung auf Mittwoch
Am Montag wurde für den ostdeutschen Küchenhersteller Eschebach das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Vor zwei Jahren schon war das Unternehmen in Radeberg insolvent, konnte aber im Dezember 2001 den Betrieb wiederaufnehmen.
Am Montag wurde für den ostdeutschen Küchenhersteller Eschebach das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Vor zwei Jahren schon war das Unternehmen in Radeberg insolvent, konnte aber im Dezember 2001 den Betrieb wiederaufnehmen. Die Ziele aus dem Insolvenzplan konnten jedoch nicht realisier werden. Zuletzt wurden noch rund 10 Mio. Euro erwirtschaftet. Ob und wie es jetzt weitergeht, soll den Händlern am kommenden Mittwoch verkündet werden.
Inhaber Bernhard Kaluza, der Eschebach nach der vorherigen Insolvenz übernommen hatte und erfahren in Sanierungskonzepten für andere Unternehmen, bleibt weiter optimistisch. Gestern wurde allerdings die Produktion in Radeberg gestoppt – "aus organisatorischen Gründen für die Bestandsaufnahme". Auch eine konkrete Lösung ist noch nicht in Sicht. Betroffen sind 70 Mitarbeiter im Werk Radeberg sowie die drei noch verbliebenen "Domino"-Küchenhäuser in Radeberg, Berlin-Pakow und Berlin-Waltersdorf. Für die Filialen bestehen jedoch gute Chancen für einen Verkauf, so Kaluza. Auch Interessenten gebe es schon.

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