Miele
Höchster Umsatz der Firmengeschichte
Rekordzahlen beim Hausgeräte-Hersteller: Im Geschäftsjahr 2006/2007, das am 30. Juni endete, steigerte die Miele-Gruppe ihren Umsatz um acht Prozent auf 2,74 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,54 Mrd. Euro). Damit konnten die
Rekordzahlen beim Hausgeräte-Hersteller: Im Geschäftsjahr 2006/2007, das am 30. Juni endete, steigerte die Miele-Gruppe ihren Umsatz um acht Prozent auf 2,74 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,54 Mrd. Euro). Damit konnten die fünf Geschäftsführer Dr. Markus Miele, Dr. Eudard Sailer, Horst Schübel, Dr. Reto Bazzi und Dr. Reinhard Zinkann im dritten Jahr in Folge hitverdächtige Zuwächse verbuchen. "Das ist der bisher höchste Umsatzwert in der Unternehmensgeschichte", so Horst Schübel, verantwortlich für Finanzen, Controlling und Hauptverwaltung.
Im vergangenen Jahr habe Miele als Premium-Marke in Deutschland vor allem vom konjunkturellen Aufwärtstrend profitiert, da die Nachfrage nach gehobenen Produkten angestiegen sei. Außerdem wachse Miele kontinuierlich in den osteuropäischen Ländern sowie in Übersee. Daher hat Miele nicht nur beim Umsatz, sondern auch bei den Stückzahlen deutlich zugelegt. Insbesondere bei Einbaugeräten wie Herden, Backöfen, Dunstabzugshauben, Dampfgarern und Kaffeevollautomaten erreichte das Unternehmen zweistellige Zuwachsraten. So wurden erstmals mehr als drei Millionen Großgeräte verkauft (+ 10 Prozent). Allein die Geschirrspüler erzielten mit fast 600.000 Geräten einen neuen Rekord.
Eine positive Entwicklung können die fünf Geschäftsführer auch bei den 37 Miele-Vertriebsgesellschaften im Ausland verbuchen. Dort ist der Umsatz um zehn Prozent auf 1,95 Mrd. Euro gestiegen (in Deutschland: 2,5 Prozent). Damit hat sich der Anteil des Auslands am Gruppenumsatz auf 72 Prozent erhöht (Vorjahr: 70 Prozent). Das größte prozentuale Umsatzwachstum gelang in Russland sowie in Osteuropa. Aber auch in Australien, Japan, den USA, Kanada und Südafrika sowie Nord- und Südeuropa erzielte Miele zweistellige Wachstumsraten.
Die Investitionen der Miele-Gruppe beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 177 Mio. Euro (Vorjahr: 135 Mio. Euro), davon rund 108 Mio. in Deutschland. Am 30. Juni 2007 waren insgesamt 15.949 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, 930 mehr als 2006. "Wir gehen gut gerüstet in das kommende Geschäftsjahr, in dem wir mit Hilfe vieler neuer Produkte, speziell bei Einbaugeräten, ein ähnliches Wachstum wie in diesem Jahr erreichen wollen", so Horst Schübel.

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