Hasenkopf
Himmlische Exponate für kosmische Erlebnisse
Physik live erleben: Mit "Universe of Particles" zeigt das im Juli eröffnete "CERN"-Besucherzentrum eine interaktive Ausstellung rund um den weltweit größten Teilchenbeschleuniger. Die Europäische Organisation für Kernforschung "CERN" in der
Physik live erleben: Mit "Universe of Particles" zeigt das im Juli eröffnete "CERN"-Besucherzentrum eine interaktive Ausstellung rund um den weltweit größten Teilchenbeschleuniger. Die Europäische Organisation für Kernforschung "CERN" in der Nähe von Genf ist das größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Über alle Grenzen hinweg bekannt ist der Teilchenbeschleuniger "LHC": In einem 27 km langen unterirdischen Tunnel werden hier Teilchen auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, um Materie zu erforschen. Die neueröffnete Ausstellung erlaubt nun fundierte Einblicke in die wissenschaftliche Forschungsarbeit des Zentrums und nimmt den Besucher mit auf eine ungewöhnliche Reise durch den Mikro- und Makrokosmos.
Den Auftakt für die visuellen Eindrücke bilden die zahlreichen innovativen Displays, die speziell für die multimediale Ausstellung entwickelt wurden: Kugelvitrinen aus thermisch verformtem Corian und Acryl reflektieren eindrucksvoll wechselnde Lichteffekte und bilden in sich eine spannende kosmische Installation. Gleichzeitig präsentieren die Kugelvitrinen im Inneren die eigentlichen Exponate. Die Industrie-Manufaktur Hasenkopf übernahm die Fertigung der ausgefallenen Displays. Gemeinsam mit dem planenden Architekturbüro Atelier Brückner entwickelte Hasenkopf die weißen Kugel- und Kreisformen, die das gestalterische Konzept der Architekten formal bestimmen. Sowohl die konsequent durchgeführte runde Formgebung als auch die glatte, einheitlich weiße Oberfläche des Mineralwerkstoffs Corian bilden die ideale Leinwand für leuchtenden Farbspiele. Sie verbinden die einzelnen Ausstellungsbereiche zu einem übergreifenden Raumerlebnis, das an die Weiten des Weltalls erinnert.
[page_break] Mit viel Liebe zum Detail hat Hasenkopf nicht nur den Werkstoff Corian, sondern auch die Sichtscheiben aus Acryl verformt, so dass sie sich übergangslos einpassen und eine ebenmäßige Fläche ergeben. Für die sogenannten "Detector Balls" wurden die Innenseiten der verformten Corian-Kugeln zusätzlich tiefschwarz lackiert, so dass die dort präsentierten, medial aufbereiteten Inhalte besonders gut zur Geltung kommen. Die naht- und fugenlose Verarbeitung und die glatt polierten Außenflächen der Kugeln machen die runden Formen der "Corian-Balls" so glänzend, dass sie die Filmprojektionen spiegeln, mit denen die sphärisch gebogenen Raumwände bespielt werden. So können Raum, Projektion und Exponate zu einer Einheit verschmelzen. Mit dem Ergebnis, dass der Besucher nicht mehr nur betrachtet, sondern sich selbst als Teil des Universums fühlt, aus dem sich Teilchen scheinbar auf ihn zu bewegen.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren