Black Friday Sale: Heiße Luft oder genialer Marketing-Schachzug?

Umfrage auf moebelkultur.de

Heute startet der Black Friday Sale - 66,6 Prozent meinen: Alles Übertreibung!

Heute startet der Black Friday Sale bei 500 Onlinehändlern. Die Veranstalter erklären das Ereignis zum Shopping-Event des Jahres - und lassen dabei sogar Amazon abblitzen. Der Grund: Die Angebote des Online-Riesen seien für die Marketing-Aktion nicht attraktiv genug. Black-Friday-Sale-Gründer Konrad Kreid: "Die mehr als 500 Onlinehändler senken ihre Preise um bis zu 90 Prozent. Da konnte Amazon mit den uns vorliegenden Deals und Rabatten von bis zu 70 Prozent einfach nicht mithalten." Ganz schön selbstbewusst, einem Amazon die Tür vor der Nase zuzuschlagen.

Für die User von moebelkultur.de ist das Shopping-Ereignis dagegen größtenteils heiße Luft. Die Veranstalter hatten in einer Pressemitteilung für den morgigen Tag "massive Umsatzeinbußen" im stationären Handel angekündigt. Diese "Drohung" verpufft aber weitestgehend: 66,6 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage auf moebelkultur.de meinen, dass "alles Übertreibung" sei und es keinen "spürbaren Unterschied" zu sonstigen Freitagen geben werde. Immerhin 20,5 Prozent halten "moderate Umsatzeinbußen" für möglich. Doch auch die Online-Lobby ist sichtbar: Mehr als jeder Zehnte (12,9 Prozent) glaubt, dass der stationäre Handel morgen sein Waterloo erlebt.

Morgen werden alle schlauer sein. Denn heute um 19 Uhr beginnt das Spektakel für 24 Stunden. Alle Deals sind zum Startschuss sofort verfügbar und nach Kategorien, Marken und Händlern sortiert. Zu den teilnehmenden Shops mit Möbel- und Einrichtungssortimenten zählen: Garten XXL, Topdeq, Found4You, Loberon, Wayfair, Muji, Butlers, Kare24, Heine und Home24.

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