Elbphilharmonie
Heute offizielle Eröffnung der Plaza und der Gastronomie
Nach gut zehn Jahren ist es jetzt soweit: Mit einem Festakt wird heute die Eröffnung der Elbphilharmonie-Aussichtsplattform „Plaza“ gefeiert. Zusätzlich gehen die gastronomischen Betriebe an den Start. Und ab morgen
Nach gut zehn Jahren ist es jetzt soweit: Mit einem Festakt wird heute die Eröffnung der Elbphilharmonie-Aussichtsplattform „Plaza“ gefeiert. Zusätzlich gehen die gastronomischen Betriebe an den Start. Und ab morgen können alle Interessierten erstmals die Elbphilharmonie in Hamburg begehen, täglich von 9 bis 24 Uhr. Rund zwei Monate vor den ersten Konzerten und der offiziellen Eröffnung am 11. und 12. Januar 2017 dürfte es den ersten Run auf das spektakuläre Gebäude geben. Den Gastronomiebereich, das „Störtebeker“, konnte moebelkultur.de bereits vorab in Augenschein nehmen.
Für das Designkonzept und die Realisierung zeichnet das Büro Formwaende verantwortlich. Die Interior Designer aus Lüneburg gestalteten auf vier Ebenen drei Gastronomiebereiche mit einer Gesamtfläche von 1.000 qm. In einem einheitlichen Stil wurde das Restaurant „Beer & Dine“ (5. OG) mit 220 Sitzplätzen, das Bistro „Shop & Taste“ (6. OG) mit 36 Sitzplätzen und der Snackbereich „Deck & Deli“ (8. OG) gestaltet. Angelehnt an das Design der Elbphilharmonie sowie an die Corporate Brand der Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund ließ Formwaende in seinem Konzept das nordische Lebensgefühl mit seiner Rauheit, Einfachheit und Konsequenz voll zur Geltung kommen. Inspiration hierfür holten sich Geschäftsführer Florian Kienast und sein Team unter anderem in Stockholm und Kopenhagen. Das Ergebnis: eine warme, kontraststarke und intime Atmosphäre mit ausgewählten massiven, ausdrucksstarken Materialen sowie Form- und Farbkomponenten.
Das gesamte Möbelinventar aus Stühlen, Tischen, Tresenanlagen und Wandverkleidungen wurde exklusiv von der Möbelmanufaktur Wagner, mit Sitz in Langenneufnach, gefertigt. Neben dem Störtebeker-Stuhl mit der markanten Rückenform und der dreidimensionalen Dondola-Technik findet man Barhocker und die Klassiker-Stühle in „Wirtshausoptik“. Die Polsteroberfläche der gesamten Sitzmöglichkeiten – inklusive der umlaufenden Bänke – ist aus offenporigem und naturbelassenem Leder.
Für das neue Gastronomiekonzept haben sich die Störtebeker Braumanufaktur aus Stralsund und die East Group aus Hamburg, zu einem Joint Venture zusammengeschlossen. „Im neuen Wahrzeichen Hamburgs, der Elbphilharmonie, bieten wir Hamburgern, Touristen und Konzertbesuchern das kulinarische Pendant zur erstklassigen Musik: Beste Brauspezialitäten, kulinarische Köstlichkeiten sowie den schönsten Ausblick auf die Elbe und den Hamburger Hafen – ein unvergessliches Erlebnis“, freut sich Christoph Strenger, Geschäftsführer der East Group.
Die Kosten der Elbphilharmonie, die ursprünglich mit 77 Mio. Euro beziffert wurden und im Endeffekt auf 789 Mio. Euro stiegen, werden mit der Zeit, in Anbetracht des neuen spektakulären Hamburger Wahrzeichens sicherlich in den Hintergrund rücken.
Zusätzlich zu dem großen und kleinen Konzertsaal und dem Gastronomiebereich wird es in der „Elphi“ auch ein Hotel („The Westin“), Luxus-Appartments und ein Parkhaus geben sowie die einzige gewölbte Rolltreppe der Welt, die sogenannte „Tube“, die 82 m lang ist und vom Haupteingang nach oben führt.

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