VdDK
Hans-Dieter Wellmann tritt ab
Nicht ganz unerwartet und dennoch eine historische Zäsur: Zur kommenden Vorstandswahl des VdDK am 3. März wird Hans-Dieter Wellmann nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Noch im Herbst hatte Wellmann –
Nicht ganz unerwartet und dennoch eine historische Zäsur: Zur kommenden Vorstandswahl des VdDK am 3. März wird Hans-Dieter Wellmann nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Noch im Herbst hatte Wellmann – Gründer des Verbandes der Deutschen Küchenmöbelindustrie – angekündigt, er werde als Vorsitzender nach Bedarf weiter zur Verfügung stehen. Doch dies ließ sich schon durch die Übergabe der Casawell Gruppe an Alno wohl nicht mehr vertreten.
Mit dem Abschied aus allen offiziellen Funktionen verlässt die "lebende Legende" nun endgültig die Bühne der Küchenbranche. Auch die Leitung des Fachbeirats zur "imm cuisinale" hat HDW aufgegeben. Den VdDK als ureigenste Interessensvertretung der Küchenindustrie hatte Wellmann 1994 gegründet. Unter seiner Federführung sei bis heute viel bewegt worden, würdigt ihn der Verband, in dem immerhin etwa 80 Prozent der deutschen Küchenhersteller organisiert sind. Wesentliche Schritte sind vor allem die kostengünstigere Entsorgung von Transportverpackungen oder der elektronische Datenaustausch zwischen Industrie und Handel.
Der künftige Nachfolger für den Vorstandsvorsitz wurde bereits genannt: Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der Leicht Küchen AG und zugleich Mitglied im Vorstand der AMK und des HDH-Präsidiums. Somit findet mit dem 41-Jährigen auch ein Generationswechsel statt. Den Vorsitz des Cuisinale-Beirats übernimmt Nobilia-Geschäftsführer Dr. Günter Scheipermeier. Für die nächste Messe im Januar 2005 soll ein neues Konzept für einen großen Auftritt der Branche erarbeitet werden, das ebenfalls am 3. März im Rahmen der VdDK-Tagung vorgestellt werden.

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