14. Handelsforum in Bielefeld
Handelsmarken auf dem Vormarsch
Was tun gegen die Kaufzurückhaltung der Verbraucher? Welche Sogwirkung kann die Marke entwickeln? Die Teilnehmer am 14. Handelsforum in Bielefeld waren begierig, Lösungen zu erfahren. Vor gut 180 Interessenten, die
Was tun gegen die Kaufzurückhaltung der Verbraucher? Welche Sogwirkung kann die Marke entwickeln? Die Teilnehmer am 14. Handelsforum in Bielefeld waren begierig, Lösungen zu erfahren. Vor gut 180 Interessenten, die der Einladung des Einzelhandelsverbandes in die historische Ravensberger Spinnerei in Bielefeld gefolgt waren, schilderten Fachleute aus Handel und Industrie sowie Unternehmensberater an Beispielen, wie Verbraucher mobilisiert werden können.
Unter ihnen AVA-Vorsitzender Kurt Lindemann. Die AVA, Betreiber zahlreicher Verbrauchermärkte mit Lebensmittel- und Non-Food-Sortimenten, aber auch großen Baumärkten, setzt auf den qualitativen Wettbewerb. Das Unternehmen als Marke. Dazu gehören die Vermittlung positiver Stimmungen durch Sauberkeit und Frische, freundliche und kompetente Mitarbeiter ebenso wie hohe Wiedererkennungsmerkmale.
Aus der Sicht des Möbelhandels sprach sich Alfred Knobloch, Geschäftsführer der Porta-Möbel-Gruppe, für eine stärkere Position von Markenmöbeln aus. Denn nach wie vor suchten die Verbraucher in erster Linie Qualität. Er mahnte Hersteller zur Rückbesinnung zur Produktion in Deutschland. Sichere Beschäftitungsverhältnisse im Lande seien eine Voraussetzung für die Stärkung der Verbrauchernachfrage. Kritik galt den Kommunalpolitikern, die zunächst bei der Porta-Ansiedlung um die Anteile der Nebensortimente im Möbelhaus gefeilscht, dem Wettbewerber Ikea dann aber den roten Teppich ausgerollt hätten.

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