Teka

Haiger schließt - parallel startet der Ausbau der Premiummarke Küppersbusch

Pläne, den Teka-Standort Haiger doch noch zu retten, sind endgültig ad acta gelegt. Heute verkündet der Konzern das Aus - und zwar soll nun die gesamte Gesellschaft Teka Küchentechnik GmbH mit Hauptsitz in Haiger im geordneten Liquidationsverfahren geschlossen werden. Die bereits laufenden Verhandlungen mit dem Betriebsrat würden fortgesetzt, um eine sozialverträgliche Standortschließung zu erzielen, verkündet eine Pressemitteilung. Betroffen sind rund 190 Mitarbeiter.

Für die Liquidation wurde Unternehmensberater und Rechtsanwalt Dr. Stefan Weniger, Partner der hww Wienberg Wilhelm Partnerschaftsgesellschaft, beauftragt. Er wird sich um die stufenweise Schließung der Produktion, die Abwicklung der laufenden Geschäfte und um die Auflösung der GmbH kümmern. Um eine ordnungsgemäße Schließung zu gewährleisten, wird Dr. Weniger dabei bis auf weiteres von dem Geschäftsführer der Teka Küchentechnik GmbH, Dieter Robbers, unterstützt.

Künftig wird Robbers sich als Geschäftsführer der Küppersbusch Hausgeräte GmbH auf die strategische Neuausrichtung des Gelsenkirchener Unternehmens konzentrieren. Dazu gehört insbesondere der Ausbau der Premiummarke Küppersbusch, die nicht nur hierzulande sondern auch im Ausland gestärkt werden soll. Vertrieb und Marketing werden dabei durch bereits eingeleitete Maßnahmen zur Prozessoptimierung unterstützt, mit dem Ziel, Lieferfähigkeit, Produktqualität sowie das Sortiment insgesamt zu optimieren.

Die Entwicklung von Küppersbusch wird nicht zuletzt für Michael Knittel, der im Mai die Aufgaben der Gesamtvertriebsleitung für Teka/Küppersbusch übernommen hat, zur neuen Herausforderung.

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